Schranke III (Finale)

Nachdem die Mechanik so weit stand, musste ich mich um das Anschließen und die Programmierung der Arduinos kümmern.
Diese Aufgabe war nicht so trivial wie anfangs gedacht.

An den Controllerbords habe ich die Lötpunkte der kleinen Taster mit Anschlüssen versehen, um hier die Verbindung für die “Tastimpulse” von den Relais anschließen zu können.
Etwas Tricky ist die Emulation eines Tastendrucks und ich musste schon hier länger tüfteln bis ich den Bogen raus hatte.
Ein Tastendruck für die Controllerboards benötigt zwei Impulse des zugehörigen Relais in einem bestimmten Zeitfenster.
Schaltet das Relais zu schnell oder langsam wird kein Tastendruck erkannt.
Auch der Quellcode wurde durch das viele Schalten nicht übersichtlicher. 🙄

Ich wollte neben den Lichtschranken auch eine Zeitkomponente zum Öffnen der Schranken haben.
Sie sollen sich, wenn ein Zug vom Gleis genommen oder auf ein Abstellgleis gefahren wird, trotzdem öffnen.
Meine Programmierkenntnisse sind extrem bescheiden und ich musste doch einiges dazulernen, um diese Funktion vernünftig zu implementieren.
Ein einfaches warten (Delay) für x-Sekunden schied aus, da bei dieser Variante der Arduino keine anderen Befehle ausführt. Also musste ich mit einem Timer arbeiten.

Die Endlagen für die Mikromotoren mussten auch an den Arduino geschickt und ausgewertet werden.
Diese Funktion hat mich eine Woche gekostet 🙄
Ich wollte für beide Endlagenschalter nur eine Signalleitung verwenden, das geht aber nicht. Dank der Hilfe von Ralf J. bekam ich diese Information und nach dem Anlegen der zweiten Signalleitung ging das aufeinmal total gut 😎  Danke Ralf!
Richtig verstanden, warum das nicht geht, habe ich es nicht.
Die Verwendung der beiden Endlagen hat allerdings einen entscheidenden Vorteil, der Arduino kennt dadurch die Postion des Motors.
Dadurch ist es möglich weitere Funktionen passend zu programmieren.

Bei mir wird das sicher die Freigabe des Schrankenbereichs für die Züge sein. Die Lichtschranken sitzen bei diesem Modul leider direkt vor der Schranke. Daher ist die Zeitspanne zu kurz, um bis zum Eintreffen des Zuges geschlossen zu sein. Ich werde zukünftig den den Zug erst dann durch die Schranke fahren lassen, wenn der Endlagenschalter “Schranke unten” gemeldet hat.

An dem Versuch die Programmierung für beide Schrankenseiten von einem Arduino erledigen zu lassen bin ich gescheitert. Aber bei ca 6,00€ für einen Arduino Nano habe ich da nicht lange dran rumgetüftelt und jetzt hat jede Schrankenseite ihren eigenen Arduino.

Dieses Projekt hat mich abschließend deutlich mehr Zeit gekostet als erwartet, aber es hat sich gelohnt!
Auf der Ausstellung in Altenbeken 2024 lief die Schrankenautomatik zwei Tage ohne Probleme, alle Teile haben den langen Dauerbetrieb anstandslos durchgehalten!

Ein großer Vorteil meiner Lösung sei im Nachgang noch einmal erwähnt, das ist die Möglichkeit der nachträglichen Montage in eine bestehende Anlage. Es muss nur auf jeder Straßenseite ein 5mm Loch gebohrt werden, um den Zapfen der Schrankenhalterung einzustecken. Der Stelldraht geht durch den Zapfen und wird dadurch sauber geführt.

Für Interessierte biete ich biete die Druckdaten, die Materialliste und den Sektch zum freien Download an.

Hier nun ein Video der fertigen Schrankenanlage und deren Technik:

Automatische Bahnschranke Teil I
Automatische Bahnschranke Teil II

Outtakes:

In meinen Beiträgen mag es manchmal so aussehen als liefe es immer wie am Schnürchen.
Dem ist natürlich nicht so.
Nachdem ich die Schranke nebst Steuerung sauber am Laufen hatte, wollte ich mal eben einen neuen IR-Sensor-Typ testen.
Ich kroch also unter die Module suchte mir die Plus- und Minus-Leitung für die Stromversorgung des Sensors und die Signalleitung.
Der Anschluss für die Signalleitung lag günstig, also wurde diese Leitung zuerst verbunden.
Mit der Stromversorgung sah es nicht so einfach aus … da fielen mir die Anschlusskabel des Trafos ins Auge. Schnell mit Krokodilklemmen die Verbindung herstellen … fertig …DENKSTE

Es gab ein Rauchwölkchen aus dem Sensor und die Schrankensteuerung fing an zu rattern.
Fix die Kabel abgezogen … aber eben doch zu spät. Die Bauteile auf dem Sensor waren sichtbar durchgebrannt und die beiden Arduinos hat es auch gleich zerstört 👿
Wie blöd kann man sein?
14 Volt aus dem Trafo, anstelle der benötigten 5 Volt, haben ihre zerstörende Wirkung nicht verfehlt.
Das kommt davon, wenn man eben mal schnell was machen will 😳

Neuheit vom Atelier Barkvieren, ehemals Freudenreich Feinwerktechnik, in Altenbeken auf dem Stand des FkdSZ-HH

 

Der Freundeskreis der Spur Z Hamburg und ich, freuen uns auf der Ausstellung in Altenbeken für das Atelier Barkvieren, ehemals Freudenreich Feinwerktechnik, die Spur Z Neuheit,  die NSB EL-16 präsentieren zu dürfen.

Sprecht uns gerne an, wenn die Lok gerade steht und das schöne Modell gerne im Betrieb zu sehen sein soll oder Infomaterial gewünscht ist.

Zu finden sind wir am Stand D1   (Freundeskreis der Spur Z Hamburg)

NSB EL-16

Hier der Hallenplan:

Automatische Bahnschranke II

Auswahl einer Antriebslösung

(Fortsetzung von hier)

Nachdem der Aus- und Einbau der Schranken sehr gut von der Hand ging, lief es dann nicht so locker weiter.

Der Arduino mit Lichtschranken und Servos zum Test auf der Werkbank

Test auf der Werkbank

Mein norddeutscher Moba-Kollege Uli T. erstellte mir einen Sketch (so nennt man das Programm für einen Arduino) und den elektrischen Aufbau zweier Servos für den Antrieb der Schranken.
Durch seine Vorarbeit waren die Trockenübungen schon mal eine klasse Sache.

Ich zeichnete und druckte mir Halterungen für die Servomotoren, montierte alles und begann, den Code für die Steuerung anzupassen. Der Stellweg für die Schranken beträgt nur ca 5 bis 7 mm, die Servos machten bislang eine 90°-Drehung.
Leider musste ich feststellen, dass die Servos nach dieser Anpassung beim ersten Ansteuern immer “zuckten” und damit die Nullposition verließen. 🤬

Steckbrett mit Probeaufbau bei Schorsch

Probeaufbau Mikromotor

Beim Durchstöbern diverser Foren wurde mir klar, das werde ich ihnen nicht abgewöhnen.
Es musste eine andere Antriebslösung als die Servos her …
Von meinem Moba-Freund Schorsch bekam ich daraufhin Mikromotoren, Treiberboards, einen Sketch und einen dafür nötigen Verdrahtungsplan. Vielen Dank dafür!!

Leider bekam ich das alles nicht zum Laufen 🙁
Die Treiberboards mit der zugehörigen Verdrahtung haben mich wohl überfordert.

Steuerplatine

Steuerplatine

Für die Mikromotoren fand ich im Netz fertig aufgebaute Steuerplatinen. Ich bestelle mir zwei Stück, nur um zu testen, ob ich mit den Motoren überhaupt was anfangen konnte.

Jippi, damit konnte ich die “Dinger” dazu bewegen, sich zu rühren.
Auf den Boards sind jeweils zwei Taster, mit deren Hilfe man die Motoren starten und stoppen,  sowie die Drehrichtung ändern kann.

Die Mikromotoren machen ihrem Namen alle Ehren, sie sind wirklich klein.
Es musste eine Lösung her, sie so zu montieren, dass sie gut fixiert,  die Endlagenschalter in der richtigen Position sind und alles auch mehr als 5 Schaltvorgänge aushält.
Ich schmiss also mein CAD Programm an, holte den Messschieber und fertigte eine Zeichnung für eine Mikromotorhalterung mit zwei Endlagenschaltern an. Um diese Halteplatte gut montieren zu können, modifizierte ich die Servohalterung so, dass diese nun auch die Halteplatte tragen konnte.

Gedruckte Schraubstütze, und Motorgrundplatte mit Endlagenschaltern und Micromotor, rechts mit Schranke zum aufzeigen der Funktionsweise .

Druckteile

der komplette Antriebsaufbau

Kompletter Antrieb

Wie üblich, wenn man etwas Neues Installiert, das nicht von der Stange kommt, muss man Lösungen erfinden.
Für die Aufnahme des Stelldrahtes klebte ich ein Messingröhrchen in das “Halteärmchen” des Motors.
Eine Spiralfeder ( Foto rechts), um die Schranke in die Nullposition zu drücken, und das metallene Innenleben einer Lüsterklemme zum Festschrauben am Stelldraht  und als Druckplatte für das Halteärmchen sorgen für die Kraftübertragung auf den Schrankenbaum.
Somit war alles am richtigen Ort fest montiert. Durch die Knöpfe an der Steuerplatine konnte ich jetzt schon die Schranken elektrisch öffnen und schließen.
Sollte die Steuerung über einen Arduino nicht funktionieren, blieb mir so noch die Möglichkeit, alles über die Taster zu lösen.

Ende gut, alles gut? Das erzähle in ein anderes Mal …

Automatische Bahnschranke Teil III

Spur Z Ausstellung in Altenbeken 4. und 5. Mai 2024

Am Samstag, dem 4. und Sonntag, dem 5. Mai 2024 findet wieder das große Spur Z-Treffen in Altenbeken statt.

Eine Teilnahme von mir ist fast sicher, ich warte noch auf die schriftliche Bestätigung.
Der Freundeskreis der Spur Z Hamburg stellt eine 10m lange Modulanlage aus, zu der ich einige Module beisteuere.
Neben den ausgestellten Exponaten und den Händlern/Börsianern treffen sich dort alle zwei Jahre die Zett-Enthusiasten schlechthin.
Es wird eine anstrengende Zeit.
Nach der Ausstellung trifft man sich erst zum Essen, dann zum Fachsimpeln bis spät in die Nacht. 😛
Das Wochenende ist ein MUSS für alle Liebhaber dieser Spurweite!
Ich freue wieder sehr auf diese Veranstaltung!!

Hier unser voraussichtlicher Aufbauplan:

Riesenrad II

Nachdem alle Teile gezeichnet und mehrfach von mir gedruckt wurden, bis ich mit dem Resultat zufrieden war, ging es an das Lackieren.

Bei den Gondeln kam mir ein Tipp aus dem Forum ZFI gelegen,
wo ein Stift vorgestellt wurde, mit dem man glänzende Chromlinien zeichnen konnte.

 

Eine glänzende Idee 😛

 

Eine kleine Herausforderung war der filigrane Zaun, den ich entsprechend dem Vorbild, mit jeder Latte in einer anderen Farbe, lackieren wollte.

Links die Stellprobe mit Zaun.

Dann verklebte ich die Federdrähte für die Motorisierung, sie sind auf dem Bild oben am Gestell zu erkennen.

Über Messingachsen soll die Stromübertragung realisiert werden.

 

Die historische Orgel durfte natürlich auch nicht fehlen.

Nach Vorbildfotos erstellte ich den Wagen in dem sie bei geöffneten Klappen die Zuschauer unterhielt.

Die Seitenbereiche sind verspiegelt, auch hier kam mir mein neuer Chromstift wieder sehr gelegen.

Die Orgel mit ihren Figuren und Instrumenten war viel zu klein um es mit dem 3D Drucker zu darzustellen.

Hier musste ein bedrucktes Papier reichen.

 

Den Antrieb und die Beleuchtung wollte ich über eine Arduino Programmierung so haben, dass die Beleuchtung unter dem Vordach blinkte, wenn das Rad steht und am Rad die LED-Kette leuchte, wenn es sich dreht.
Da ich über den Arduino nur über rudimentäre Grundkenntnisse verfügte, dauerte es ein wenig bis ich das Programm mit der Licht- und Motorsteuerung so weit hatte, dass es mir gefiel.

Ich habe mir dafür die KI zur Hilfe genommen.

 

 

Mit dem Endergebnis bin ich sehr zufrieden, nun fehlt mir noch ein Ort an dem aufgebaut werden könnte.
Vielleicht gibt es in naher Zukunft einmal ein Modul mit einem kleinen Jahrmarkt. Ein Kettenkarussell von Meckelburg ist schon seit langer Zeit in meinem Besitz und wartet seinen Einsatz …

Hier nun ein kurzes Video über den Bau des Riesenrades:

Riesenrad

Ätzblech mit Gondeln und dem Gondeldach

Gondeln

2016 schrieb mich ein Besucher meiner Webseite an und wollte wissen, ob ich ihm nicht die Gondeln für ein Russenrad ätzen könne.
Nach kurzem Schriftwechsel kamen wir ins Geschäft.
Ich erstellte eine Zeichnung und ließ das Blech in Messing ätzen.

Bei der Baugröße war das Biegen und Löten der Gondeln sicher eine Heidenarbeit. Die restlichen Teile des Rades und des Ständerwerkes lötete er aus Messingprofilen.

3D Zeichnung

3D…

2023 im Herbst bekam ich wieder eine Mail mit der Frage, ob ich noch einmal ein Blech ätzen lasse könnte, weil ihm sein Bastel-Ergebnis doch nicht zusagte. Er wollte es noch einmal versuchen.

Da ich inzwischen mit 3D- Konstruktion und Druck vertraut war, bot ich ihm an, die Gondeln neu zu zeichnen und zu drucken … Dieses Angebot nahm er gerne an.

fertig gedruckte Gondel

… und gedruckt

Als ich die Gondeln fertig hatte, dachte ich mir, dass es nicht schlecht wäre, auch den Rest zu zeichnen und als 3D Druck herzustellen. Es kam auf einen Test an.
Insgesamt war es dann aufwändiger als gedacht aber auch schöner 🙂

Nach den Gondeln zeichnete ich Rad und Ständerwerk nach Fotovorlagen. Dann das Kassenhäuschen und den Wagen für die historische Orgel.

Zaunvergleich: oben der Druck unten das Teil aus dem Zubehör.

Zaungast

Beim Bau stellte ich dann fest, dass ein Zaun aus dem Zubehör viel zu grob war und druckte auch diesen.

Schon bei der Konstruktion machte ich mir Gedanken über den Antrieb.
Er sollte möglichst vorbildhaft sein, mit dem Großen Zahnrad am Trägergestell. Mit Getriebekonstruktion hatte ich mich bislang noch nicht auseinander gesetzt, es wurde also Zeit  😛

Ich entschied mich für Modul 0,5, da das in meinen Augen große Stabilität, druckbarkeit und gleichzeitig gute Optik bot. Ich entschied mich einen sehr kleinen Motor zu verwenden, der ab Werk mit Getriebe geliefert wurde um die Geschwindigkeit gut regeln zu können.

Ich erstellte das Rad als Komplettteil und eine Version in der eine Welle aus Messing eingesetzt werden konnte.

LED-Kette um das Rad geklebtMeine Idee war nun das Rad auch schön zu beleuchten. Hierbei unterstütze mich mein Hobbykollege Frank mit guten Ideen.
Für die Elektrische Steuerung wollte ich einen Arduino nutzen. Damit hatte ich bislang allerdings nicht mehr als ein paar Blinkeffekte mit LEDs gemacht.

ILED unter dem Vordach. Kabel in der Nutch wollte, dass das Rad bei jedem Start in eine andere Richtung dreht, während der Drehbewegung die LEDs am Rad und im Stand die unter dem Vordach leuchten. Natürlich bei sanftem Anlaufen auf Höchstgeschwindigkeit und anschließendem sanftem Bremsen.

Das war’s bis hier her.
Wie es weitergeht zeige ich beim nächsten Mal …

 

 

Automatische Bahnschranke

Auf meinem Wendemodul Pönitz befindet sich ein beschrankter Bahnübergang.

Beim Bau des Moduls entschied ich mich, sie geöffnet darzustellen, da die meiste Zeit kein Zug im Schrankenbereich ist.
Schnell kamen auf Ausstellungen Einwände hierzu.

Lange hatte ich mir vorgenommen sie beweglich zu machen und zu automatisieren.
Meine Probleme hierbei waren einmal die elektrische Steuerung und dann der Aufbau der Mechanik.

Faller Schranke (282730)Als Schranke wollte ich weiterhin die von Faller nutzen (282730), da sie schön filigran gebaut ist.
Das macht es auch schwierig sie anzutreiben. Das Gebäude und Plastikstraßen benötigte ich nicht.

Aber seit dem ich einen 3D Drucker mein Eigen nenne kann ich die Aufhängung neu gestalten. Wichtig sind mir weiterhin der sehr filigrane Aufbau und eine so robuste Ausführung, dass sie durch die vielen Vorgänge des Öffnens und Schließens nicht schnell den Geist aufgibt.
Bei der Elektrik habe ich die Hilfe unseres Freundes Uli T. in Anspruch genommen, dessen größte Freude bei der MoBa die Steuerung durch einen Arduino ist.

Für die Mechanik erstellte ich mir eine Zeichnung via FreeCAD und schickte die Datei in den Drucker.

Die erste Variante sollte nur beweisen, dass meine Idee funktioniert.
Das tat sie, aber ein Einbau hätte sich schwierig gestaltet, wenn 2 Löcher direkt nebeneinander nötig wären, einer für den Steckzapfen der Schrankenaufnahme und eines für die Durchführung des Stelldrahtes.
Was lag also näher den Steckzapfen hohl zu gestalten und den Stelldraht durch den Hohlraum zu führen?!
Gedacht / Gedruckt …

Testbetrieb meiner finalen Aufhängung ...

Testbetrieb

Die alte Schranke von Faller Schranke ausgebaut Die neue Schrankenhalterung mit dem Schrankenbaum von Faller. Es fällt kaum eine Änderung auf.Genauso passte alles zusammen. Jetzt stand der Ausbau der alten Schranken an, um sie durch die beweglichen zu ersetzen. Zum Glück klebe ich alles immer mit wasserlöslichem Holzleim, der lässt sich super entfernen.

Nach 5 Minuten war alles erledigt.
Alte Schrankenhalterung einnässen, 3 min warten, mit dem Schraubendreher aushebeln, Loch bohren und die neue Schranke einsetzen. Fertig.
Hört sich leicht an? War es auch.

 

Als nächstes steht der Einbau der Lichtschranken und der Servos an.
Den Sketch (Ablaufprogramm) für den Arduino habe ich schon angepasst.

Ich bin gespannt, ob es so erfreulich weitergeht …

Automatische Bahnschranke Teil II

Automatische Bahnschranke Teil III

Frohes Fest

Ich wünsche allen Besuchern meiner Webseite ein frohes Fest
mit vielen kleinen Geschenken unter dem Tannenbaum,
hoffentlich in gemütlicher Atmosphäre mit der Familie.

Zum Jahreswechsel natürlich einen guten Rutsch mit den
guten Vorsätzen, die man so hat …
mögen sie in Erfüllung gehen!

Turmmasten mit Abspanngewichten und Auslegern

Meine Oberleitungsmasten mache ich mir schon lange aus Messing-Ätzteilen selber.
So hatte ich mir auch für die Spannvorrichtungen entsprechende Teile geätzt. Der Zusammenbau und das Verlöten grenzte an eine unzumutbare Fummelei.

Jetzt mit dem 3D Drucker hat das ein Ende.
Ich drucke mir den Turmmast inklusive der Abspannvorrichtung gleich komplett als eine Einheit aus.
Da aber die Haltevorrichtung für den Fahrdraht zu empfindlich wäre, und vermutlich bei jeder Schienenreinigung brechen würde, habe ich sie aus den Messingteilen eines geätzten Streckenmastes gefertigt und mit dem Turmmast verklebt.

Das ist eine entspannte Sache bei der Montage, da der Mast einfach in ein vorher gebohrtes Loch eingesteckt werden kann. Das Ganze bei guter Stabilität und Optik. Die Masten habe ich gleich so gezeichnet, dass auch ein Einhängen der Märklin® Quertragwerke möglich ist. Schöne neue Technik. 🙂

Die Turmmasten auf meinen Modulen ...
Die Schranke ist übrigens das nächste Projekt.
Ich habe vor sie zu automatisieren, damit sie sie nicht immer offen steht.

2023 – Ausstellung in Hamburg Lohbrügge bei den MEF Walddörfern

Nachdem wir vor kurzem die Ehre hatten, in Göppingen bei Märklin auf der IMA mit ca. 60.000  Besuchern ausstellen zu dürfen, waren wir nun in Hamburg.
Die MEF Walddörfer feierten mit dieser Ausstellung ihr 35jähriges Bestehen.

Zur Eröffnung wurden kleine Reden gehalten, unter anderem eine humorvolle von Schulsenator Rabe.
Ein NDR Filmteam hat Episoden des ersten Tages festgehalten:
https://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZDovL25kci5kZS9hZWYxZmEwMy01NzZlLTRmZGQtYTBiYS1jOWU2Yjk4NjY0ODM

Leider fanden nicht allzuviele Besucher den Weg in die Schule.
An beiden Tagen waren es zusammen etwas über 1000 Besucher, da sind wir anderes gewohnt 😉

Zum Zeigen unserer Module stand uns ein kompletter Klassenraum zur Verfügung in dem wir unsere Modulanlage und einige Arduino-Gesteuerte Anlagen von Uli Theile zeigten.

So ein Heimspiel hat seine Vorteile, weil bei der kurzen Entfernung die Standbetreuung kein Problem darstellt,
Bei bester Stimmung verbrachten wir die meiste Zeit mit Gesprächen untereinander und mit “Spielen” Entschuldigung, Betrieb machen 😛

Schon beim Aufbau zeigten sich wieder die Vorteile unseres Modulsystems. Zusammenstecken und Losfahren, das klappt einfach super.

Unser Aufbauplan

Aufbauplan

Die Aufbauvariante ermöglichte es den Besuchern und uns den Platz im Raum angenehm zu nutzen.
Bei einer Flügellänge von 3,90 x 4,00m kam schon eine ordentliche Strecke zusammen.

Für ausreichend Betrieb sorgte unser großes Wendemodul, bei dem man auf vier Gleisen im Idealfall acht kurze oder eben vier lange Garnituren speichern konnte.

 

 

40 Waggons ziehen ohne Probleme ihre Kreise!

seeehr lang ….

Das mit dem “lang” wollten wir aber genauer austesten. Zu unserer eigenen Ausstellung im Januar 2023 hatten wir einen Sonderwagen der NRS aufgelegt.
30 Stück sind davon auf der Ausstellung zugegen gewesen. In dieser Länge zog ein Ganzzug auch beide Tage vor den Augen der Zuschauer seine Kreise.
Am Sonntag vor dem Abbauen wollten wir es aber noch einmal wissen und ergänzten den Zug um weitere Waggons dieser Gattung mit anderem Design und kamen auf 40 Stück!
Auch in dieser Länge gab es keine Probleme. Ein sympathisches Besucher-Pärchen, das noch nach Feierabend zu uns in dem Raum kam, hatte auch seine Freude und konnte sich kaum dazu aufraffen zu gehen.

Damit ist auch wieder bewiesen, dass man in der Spur Z vernünftig und betriebssicher Betrieb machen kann.
Dann noch auf einer Modulanlage die, wegen der Übergänge, systemisch etwas schlechter dasteht als eine Komplettanlage.

Was gab es sonst noch zu sehen?:

Blick von oben in die Halle mit den Anlagen in großen SpurenweitenKleiner Rundgang um unsere Module:

Otti Wende

Otti Wende

Otti Zufahrt zur Wende

Otti Zufahrt zur Wende

Jan, Bruhnkaten

Jan, Bruhnkaten

Jan, Kleinensee und Überblick

Jan, Kleinensee

Eggi Ecke

Eggi Ecke

Eggi Kurve

Eggi Kurve

Peter, kleine Brücke und Franzi Ludwigslust

Peter, kleine Brücke

Auch unsere Kleinsten hatten sehr viel Spaß auf der Ausstellung

Groß und Klein

 

 

 

 

 


Das war es in Z, obwohl man kann aus den Gleisen auch was anderes machen:

H0f , Feldbahn im Weinberg

H0f

H0f, Gleise Spur Z Maßstab H0

H0f

H0f, liebevoll ausgestaltet

H0f

 

 

 

 

 

 

Der Erbauer wusste zu erzählen,  dass es in den Weinbergen früher tatsächlich solche Feldbahnen zum Zwecke des Transports gab. Noch dazu war alles sehr liebevoll und handwerklich gut ausgestaltet.

 


Etwas größer als Spur Z, aber ein absoluter Hingucker, die extremst schön ausgestalteten Module in der Spur 1 von Paddy R.:

Paddys Spur 1

Paddys Spur 1