Sockelmontage

Hier beschreibe ich die Montage meiner alternativen Sockel zur Befestigung der Märklin®-Masten.

Da ich für die Vereinsmodule normale Märklin®-Masten und nicht meine eigenen gelöteten verwenden wollte, habe ich einen Mastfuß entwickelt, der sich nachträglich an den Gleisen montieren lässt.
Die Mastaufnahme ist Märklin-kompatibel.
Die Besonderheit ist, dass man den Sockel mit den daran vorhandenen Dornen einfach einstecken kann.

 

Im ersten Schritt markiere ich auf den Gleisen den Einbauort der Masten und beträufle den Schotter in dem Bereich mit Wasser. Dadurch weicht der Kleber etwas auf, und ich kann den Sockel leichter einstecken. Für den richtigen Abstand zum Gleis habe ich mir eine einfache Lehre gebastelt. An die damit bestimmte Position drücke ich kurz den Sockel. Und schon sind die Montagelöcher an der richtigen Stelle
Den Sockel entferne ich wieder, um an den Einsteckmarken Holzleim aufzutragen. n An der mit Leim vorbereiteten Position setze ich den Sockel in die Stecklöcher und damit an seine endgültige Position.
Auf den flüssigen Leim wird sofort weiterer Schotter an die Außenseiten und in den Innenbereich des Sockels gestreut und mit einem Pinsel gleichmäßig verteilt. Das sieht dann so aus:
Damit wirklich alle Kanten kaschiert werden, später nichts mehr lose ist und sich alles mit Kleber vollsaugen kann, gebe ich mit einer Spritze reichlich Schotterkleber auf den gesamten Bereich. Der Kleber zieht schnell ein. Und dann ist ersichtlich, an welchen Stellen nachgeschottert werden muss.
Das sieht dann so aus.

Jetzt lasse ich es 24 Stunden trocknen …

… und stecke den Mast in den Sockel ein.
Vom Mastfuß knipse ich etwas ab, damit er bündig abschließt.
Fertig!
Jetzt kann der Fahrdraht gespannt werden.

 

News per Telegram

Mein Blog/meine Webseite wird wieder etwas vielfältiger.
Neben dem RSS-Feed und dem Mailnewsletter biete ich nun auch die Möglichkeit an, den neuesten Beiträgen per Telegram-Messenger zu folgen.
Testweise ist es dort nicht nur möglich, meine Beiträge zu lesen, ich habe auch die Möglichkeit offen gelassen, diese zu kommentieren oder eigene Links zu setzen.
Das ist ein großer Unterschied zu den statischen Informationen des RSS-Feeds und der Mailnewsletter.
Ich hoffe, dass dies ein zeitgemäßer Weg zum Austausch von Informationen ist, der allen Beteiligten gut gefällt.
Ich bin gespannt 😎

Oberleitungs-Abspannung

Nachdem ich die Oberleitungsmasten in Ratekau gesetzt und den Fahrdraht über die Gleise gespannt hatte, machte ich mich daran festzulegen, an welchen Stellen ich die Drähte an den Masten abspanne.

An den ausgewählten Plätzen hatte ich vorerst nur den Draht zum Mast gelegt und das Spannwerk nicht nachgebildet. Die Spannwerke musste ich erst bauen, und das ist recht zeitraubend.
Nach Fertigstellung derselben recherchierte ich im Internet, um zu sehen, in welcher Höhe die richtige Position dafür ist.
Ich war und bin recht überrascht, die Spannwerke waren auf allen Fotos ausschließlich an Turmmasten befestigt, niemals an normalen Streckenmasten.

Ich musste nun die Entscheidung treffen, ob ich die schon gesetzten Streckenmasten wieder entferne und durch noch zu bauende Turmmasten ersetze oder die Gewerke einfach an die Streckenmasten hänge.
Auch an unserem Stammtisch konnte mir niemand aus dem Stehgreif sagen, wie es beim Vorbild gemacht wird.

Mast und Sockeltypen

Da für das Auge ein Mehr an Abwechselung interessanter als das große Einerlei ist, habe ich mich entschieden, die Streckenmasten durch Turmmasten zu ersetzen.
Ich wählte dafür einen schlanken Typ und damit filigranere als die von Märklin.

Auf dem Bild links habe ich das zum besseren Verständnis verdeutlicht.

Arbeitsschritte

Auf dem rechten Bild kann man sehen, wie ich vorgegangen bin.
Folgende Teile werden zu einer Abspanneinheit:

  • Messingmast (gekürzt)
  • Messingsockel
  • plus die Fahrdrahtaufnahme eines kannibalisierten Streckenmastes.
  • plus eine Abspannabrichtung

Das Ganze wird mit Sekundenkleber zu einer Einheit verbunden.

Vorrat

Die dafür benötigte Menge erstelle ich in “Serienfertigung”, da in beide Richtungen und an diversen Stellen abgespannt werden muss.

 

 

 

Vorher

Nachher

Am Ende sieht das dann so aus, wie der Vorher – Nachher Vergleich zeigt.

Der Aufwand war nicht unerheblich, aber die Optik profitiert ordentlich davon.

 

 

Maxima in 1/220

Meine Gravita sollte nicht alleine bleiben.
Das nächste große Lok-Projekt bei mir ist die Maxima.
Ich habe auf Umwegen vom Hersteller Maßblätter erhalten, die es mir ermöglichten eine maßstäbliche Zeichnung für die Ätzvorlage zu erstellen.

ältere Version des Bausatzes

ältere Version des Bausatzes

Eigentlich ist die Form ideal zum Nachbau auf Basis eines Ätzbausatzes, schwierig ist nur die Front mit den vielen kleinen abgewinkelten Flächen.
Um den Zusammenbau einfach und sicherer zu gestalten, habe ich diverse Versionen mit etlichen Verbesserungen erstellt.
Viel Erfahrung sammeln musste ich auch beim Lackieren, da mir ein bestimmtes norddeutsches Design wichtig war.
Für die Beschriftung habe ich mich, wie bei der Gravita, mit Herrn Nothaft in Verbindung gesetzt und die Decals erstellen lassen.

 

Verschiedene Prototypen

Links sind verschiedene Entwicklungs- und Lackierstadien zu sehen.
Nicht nur an dem Aufbau des Lokbausatzes, auch an der Farbgebung musste ich einiges verbessern, bis ich zufrieden war.

Um die Haftung des Lacks zu erhöhen, habe ich mir dann noch eine Sandstrahlpistole für den Modellbau zugelegt, um die Oberfläche aufzurauen.

Bei den Naßschiebebildern konnte ich mit der Gravita und der Henschel schon reichlich Erfahrungen sammeln, so dass dieser Schritt gut von der Hand ging. Ich bin immer wieder erstaunt, was die Beschriftung für die Optik bringt.

Fertiger “Prototyp”

Die nächste Hürde stellte für mich die Motorisierung dar. Bei der Henschel hatte ich schon mal ein verlängertes Märklin Fahrwerk einer E103/E151 eingebaut, aber fahrbereit hatte ich es seinerzeit nicht bekommen.
Besser passen, wegen der Ausführung der Drehgestelle, würde hier das Fahrwerk einer Ludmilla. Das Verlängern des Fahrwerkblocks stellt kein Problem dar:

  • Fahrwerk durchsägen
  • Messingprofil versehen mit 2-Komponentenkleber einfügen
  • fertig.

Fahrwerk

Bei der Henschel habe ich den Umbau so durchgeführt, dass der Originalmotor noch funktioniert, allerdings treibt er nur ein Drehgestell an, das reicht leider nicht.

Bei der Maxima habe ich von vornherein auf einen Glockenankermotor gesetzt.

In das verlängerte Fahrwerk passt der Motor von NOCH/Rokuhan Artikel Nr.:7297431 optimal rein.
Eine zusätzliche Schwungmasse verbessert die Fahreigenschaften zusätzlich.
Aufgrund des hohen Lokgewichts kann die Lok ordentlich was wegziehen. Mit Haftreifen sind der Anhängelast dann fast keine Grenzen gesetzt.
Das Ergebnis ist hier zu sehen:

 

Vorbildmaße

Voith Maxima 40 CC Vorbild
Länge über Puffer: 23.200 mm
größte Breite: ca. 2.900 mm

Maße umgerechnet auf Z:

Maxima 40 CC in 1/220
Länge über Puffer: 105,4 mm
größte Breite: 13,18 mm

Gemessen

Maxima 40 CC im Modell
Länge über Puffer: 105,0 mm
größte Breite: 13,93 mm

Voith Maxima bei Wikipedia                                                Alle Maße hängen von der Verarbeitung ab

 

Für das verlängerte Fahrwerk verwendete Teile:
Motor = Rokuhan 7297431
Schwungmasse von Tramfabriek
Wellen von Mikromodellbau

Gravita in 1/220

Im Gegensatz zu den meisten Modellbahnern, die in der Vergangenheit schwelgen, begeistern mich eher moderne, starke  Loks.
Wenn sie dann noch aus Kiel kommen um so mehr.

So entstand irgendwann der Wunsch, eine fahrende Gravita auf der Anlage zu haben.

Meinen ersten geätzten Bausatz hatte ich schon 2018 fertig. Um die Lok motorisieren zu können, hatte ich den kompletten Bausatz vergrößert. Das hatte zur Folge, dass die Lok zu breit und vieeeel zu lang wurde.

Daher galt es das zu verbessern. Ein Problem bestand darin, dass sich die kurze Haube zur Kabine hin verjüngt und dass sehr kleine Flächen gebogen werden mussten.
War der erste Entwurf noch aus 0,2mm Messing, brachte der Wechsel auf 0,1mm Neusilber die Lösung.
Sehr kleine Flächen konnten gekantet werden, ohne alles zu verbiegen. Wichtig war mir, dass die Kühlergitter der langen Haube nicht angedeutet, sondern wirklich durchbrochen waren, weil das der Optik einen sehr großen Zugewinn bringt.

Zur Motorisierung hatte ich mir den Shorty von Rokuhan® ausgesucht. Ohne Veränderung viel zu breit, aber mit Modifikationen einsetzbar und deutlich kleiner als die Märklin®-Chassis mit Ausnahme der V36, die ich dafür aber nicht opfern wollte. Dazu kommt, dass die Shortys zu einem wirklich fairen Preis um die 20€ erhältlich sind.

Auf dem Bild links kann man meine beiden Versionen der Gravita gut miteinander vergleichen.
Eine V100 darf für diese Gegenüberstellung natürlich nicht fehlen. Gut zu erkennen, dass meine aktuelle Version der Gravita deutlich kleiner geworden ist. Mit Ausnahme der Hauben, die ich breiter gelassen habe, um einen Shorty darin zu verstecken.

Als wichtiges Detail habe ich das Lüftergitter auf der Oberseite wirklich durchbrochen, sodass man den Propeller des Lüfters sehen kann, und das Kühlergitter an den Seiten lässt einen Durchblick auf den Motor zu.

Die Fahreigenschaften des Shortys habe ich noch durch einen Widerstand beeinflusst. Ohne den würde die Lok in Überschallgeschwindigkeit über die Anlage rasen. Ich habe in der Version 2.0  100 Ohm verwendet, bei der Version 1.0 waren es noch 360 Ohm.

In dem folgenden Video kann man sehen, wie die Geschwindigkeit mit 100 Ohm Widerstand beim Shorty im Vergleich zur V100 ausfällt.

Vorbildmaße
Wikipedia:

LüP 15.720 mm
Breite 3.075 mm
Höhe 4.273 mm

Gravita
Maße umgerechnet auf Z:

LüP    71,5mm
Breite  14,0 mm
Höhe   19,42 mm

Gemessen
Version 2.1:

LüP 73,5 mm
Breite 14,5 mm
Höhe   21,0 mm

Hier kann man erkennen, dass das Modell etwas zu viel auf das Maßband bringt.
Die Endmaße sind allerdings auch etwas abhängig von der Verarbeitung.

Dazu im Vergleich die Maße der V100 von Märklin®:

Vorbildmaße:
Wikipedia:
LüP 12.100 / 12.300
Breite 3.115
Höhe 3.990
V100
Maße umgerechnet auf Z:
LüP 55,00 / 55,91
Breite 14,16
Höhe 18,14

Gemessen:
LüP 59,89
Breite 14,85
Höhe 21,69

Oberleitung

Noch gibt es hier im echten Ratekau keine Oberleitung, ich bin meiner Zeit da im Voraus.
Im Rahmen der festen Fehmarn-Belt-Querung ist eine Elektrifizierung allerdings geplant.

Daher habe ich entschieden auf meinen Modulen den Betrieb mit Oberleitung darzustellen.

Ich verwende wieder meine eigenen Masten und nicht die von Märklin.
Meine sind filigraner, haben am Sockel Knotenblechnachbildungen und die waagerechten Mast-Streben sind, wie beim Vorbild, nach innen offen. Dazu habe ich eine lange und eine kurze Version der Ausleger, um wie beim Vorbild den Fahrdraht im Zickzack über die Gleise zu spannen.

Da ist dann ersteinmal Fleißarbeit angesagt, die ganzen Masten aus den Blechen austrennen, verlöten, feilen und dann entfetten. Ist das geschehen, werden alle mit einem Sockel versehen und lackiert.

 

 

Dann kommen alle an ihre angestammten Plätze. Bei den Abständen halte ich mich an die Realität. Auf gerader Stecke alle 50m =22,7cm ein Mast in den Kurven entsprechend mehr. Wobei ich sie in den Kurven nicht wirklich so dicht gesetzt habe, wie sie stehen müssten, es sieht auf der Modell etwas seltsam aus, wenn sie zu dicht aneinander stehen.

Als Fahrdraht nehme ich wie immer einen Beilauffaden und spanne den schön über der Strecke.

Blödzinn

Lötzinn.

Wenn es beim Modellbau ums Löten geht, denken die meisten nur an den Lötkolben.
Selbst bei Workshops bei uns im Verein trauten sich einige Mitglieder nicht an die Aufgabe des Lötens heran.
Eigentlich ist es nicht schwer. Ein guter Lötkolben macht es einem einfacher, aber ein billiger tut es auch, so lange die Lötspitze Ok ist.
Ich habe meinen Wasserturm mit einer 60Watt Lötpistole gelötet. Das ging recht gut.
Die superkleine Lötspitze, die vermeintlich erforderlich ist, kann auch hinderlich sein. Wichtig ist, dass die Wärme schnell in ausreichender Menge übertragen werden kann.

Aber ganz wichtig ist das Lötzinn! Wer die Rolle Zinn verwendet die einem preiswerten Lötkolben beilag, wird in den meisten Fällen verzweifeln.

Zu beachten ist die Zusammensetzung in Bezug der verwendeten Metalle und die Flussmittelmenge.

Bis vor einigen Jahren war in dem Lot noch reichlich Blei vorhanden. Lange ist es für die Profis verboten, inzwischen auch für den Hobbybereich kaum noch zu erhalten.

Auf den 3 Bildern zu sehen:

  • das Linke, mit der roten Rolle, ist eine alte Qualität Elektroniklot das sich sehr gut handhaben lässt!
  • Das Lot in der Mitte war sehr billig hat angeblich den gleichen Metallanteil in der Legierung und etwas weniger Flussmittel (Flux). Das Zeug ist kaum zu gebrauchen. Während die beiden anderen Qualitäten bei Temperaturen um 320°C gut fließen, ist das China-Lot selbst bei über 400°C noch zäh und fließt schlecht. Auch der Zusatz von zusätzlichem Flussmittel hilft kaum.
  • Die rechte Rolle ist frei von Blei (Pb), das Lot fließt toll, sogar noch einen Tick besser als das alte Elektroniklot! Kalte Lötstellen gibt es kaum, dazu lässt es sich im Anschluss beim Verlöten von Bausätzen noch hervorragend bearbeiten.

Alt, bleihaltig und gut!

Zusammensetzung:
S-Sn60, Pb40, Flux 2,5%, Typ HS10

Billig und sein Geld nicht wert!

Zusammensetzung:
Sn60, Pb40, Flux 1,8%

Aktuelle Qualität mit sehr guten Eigenschaften!

Zusammensetzung:
Sn96, 5Ag3, 0Cu0,5, Flux 3,5%

Also Augen auf beim Lötzinnkauf, und nicht an der falschen Stelle sparen!

Adebar wunderbar

Vom Anfang meiner Planungen für das Modul war klar, dass es ein Storchennest geben wird.

Den Platz dafür wollte ich festlegen, wenn ich weitestgehend fertig bin, um einen möglichst plausiblen Platz dafür zu finden.

Es kamen drei Aufbauorte in Frage:

  1. Auf der Mauer der Kirchenruine,
  2. auf dem Dach des Pastorats,
  3. oder auf einem Pfahl mit Auflage vom Menschen gemacht

Die Mauer der Kirchenruine war mir zu niedrig, das Dach des Pastorats wäre ein guter Platz gewesen, ich hätte es ordentlich geschmuddelt um die Hinterlassenschaften der großen Tiere darzustellen. Ich wollte aber noch einen Storch im Landeanflug zeigen, da hatte ich keine gute Idee wie ich die Befestigung kaschieren sollte.

Somit  wurde es Nummer 3 aus meiner Liste. Das Vorbild steht hier ganz in der Nähe.
Nun galt es nach diesem Vorbild das Modell zu erstellen.

Als Baustoff für das Nest wollte ich Naturmaterial verwenden.
Getrocknete Grasrispen hatte ich im Bestand und experimentierte ein wenig damit herum.
Schnell war klar, das Zeug ist prima dafür zu verwenden.
Nun musste ich nur noch einen Weg finden es in die richtige Form zu bekommen.
Die erste Idee, es auf einer Unterlegscheibe kreisförmig aufzukleben, scheiterte am störrischen Gras


Ich brauchte etwas rundes, in der passenden Größe, in das ich es hineinkleben und in die runde Form zwingen konnte.
Ein Passbuchse für den Modulkopf erwies sich als Treffer.
Hälmchen für Hälmchen legte ich kreisförmig in den Tubus und ließ alles darin trocknen.


Das Ergebnis war in meinen Augen perfekt.
Mit diesem Nest als Basis ließ es sich gut weiterbasteln.

Die Optik entsprach genau meinen Vorstellungen von kleinen Ästchen.


Das Ausgangsmaterial ist nun vorhanden

Aus diesen Teilen sollte es gelingen das Vorbild überzeugend nachzubilden.
Das Storchenpaar hatte ich mir schon vor längerer Zeit auf einer Messe bei Rolfs Lädchen gekauft.
Der Baustamm stammt aus dem Garten und das Speichenrad hatte ich als Ätzbausatz aus meinem Shop im Bestand.


Nun galt es nur noch die Teile miteinander zu verheiraten.
Das ging schnell und das Ergebnis war in meinen Augen eine gelungene Bastelei.
Mit etwas Farbe bekommt alles noch Patina und die Verschmutzungen durch Vogelkot dürfen nicht fehlen.

 

Ein Bild des fertigen Ensembles ist der Abschluß dieser Bastelei.

Ruf doch mal an

Auf den Märklintagen in Göppingen zeigte Märklin seine Fähigkeiten im Messingguss anhand einer kleinen Telefonzelle in Z.
Ich war nicht vor Ort, aber Thomas, ein Stammtischmitglied, das dort war, zeigte sich bereit, mir das Kleinod zu verkaufen.

Das kleine Schätzchen habe ich mithilfe des Spritzgriffels gelb lackiert,
dann innen den Fernsprechapparat mit dem Pinsel dunkel gepinselt. Außerdem habe ich versucht, die Wählscheibe und den Münzschacht hervorzuheben.
Zum Abschluss habe ich kleine Werbeschildchen, so wie es früher immer war, eingeklebt, den  Türgriff hervorgehoben und die Fenster verglast.

 

Mit einer kleinen LED will ich die Miniaturtelefonzelle beleuchten.
Aufgrund des tollen Messingmaterials muss ich mir keine Gedanken machen,
dass das Licht durch die Wände scheint.

 

 

Die LED klebe ich sorgfältig an die Decke des Häuschens und achte darauf,
dass die Anschlussdrähte so liegen, dass ich sie unsichtbar nach unten führen kann.

Vor dem Einbau führe ich vorsichtshalber noch einen Funktionstest durch.
Der dünne Lackdraht soll nach dem Durchführen durch die Grundplatte nicht zu viel belastet werden, damit er nicht bricht oder reißt.

 

Ein Plätzchen habe ich schon vorgesehen,
in das sie sich hervorragend in die Szenerie einfügt.

 

 

 

Licht aus, Spot an, Whow 😎
Ich habe das Telefonhäuschen später noch einmal gedreht, sodass die Tür zur Straße zeigt, und die Hausbewohner nicht durch das Licht der Zelle gestört werden.

So macht mir Modellbau Spaß!