2023 Göppingen, IMA / Märklintage

Nach Corona und einer Absage im Vorjahr fanden 2023 endlich wieder die Märklintage zusammen mit der IMA statt.
Lange Zeit war eine Teilnahme unsererseits an der Veranstaltung unsicher.
Erst sehr kurzfristig bekamen wir die Zusage, mit dabei sein zu dürfen.

Urlaub hatten wir im Vorfeld schon beantragt, da ein Aufbau am Anreisetag bei ca. 800km Entfernung nicht in Frage kam.

Voll beladen geht es auf die Reise ...Also wurden am Mittwoch die vollgepackten Autos auf die Reise gebracht. Ich hätte kaum mehr mitbekommen, mit vier großen Modulen war es schon ziemlich eng im Wagen.

Zeitstress bestand keiner, da der Aufbau erst am Donnerstag begann, und das Hotel einen Spät-Check-In hatte.

Meine Zimmernummer, als hätten sie es gewusst :)

 

 

Als hätten die Mitarbeiter des Hotels geahnt, weshalb ich gebucht hatte, bekam ich das Zimmer mit der optimalen Nummer 😛
Die konnte ich mir gut merken 😆

Keiner mehr wach ... also das Getränk in Ruhe allein genossen :)Nach dem Einchecken bin ich noch 2km in die Hotellobby des Seminaris gewandert, in dem die meisten Aussteller von Märklin untergebracht waren. Das hatte sich aber nicht gelohnt, alle Zettler waren im Bett, außer Regina und Jürgen, die noch ein Erfrischungsgetränk mit mir einnahmen. Leider kam auch später keiner mehr dazu.

Am Donnerstag ging es dann los, von Bad Boll nach Göppingen in die Werfthalle des Stauferparks zum Aufbau. In einem Seitenraum waren alle Aussteller der Spur Z untergebracht.

Ich bin nur am Aufbautag einmal durch den Stauferpark gegangen, da war aber noch nicht viel zu sehen, weil vieles noch nicht aufgebaut war.

Allerdings hatte ich an diesem Tag bereits mein schönstes Erlebnis:
Es war kurz vor Aufbau-Ende, ich stand bei Thomas Hess, der mir seinen Packwagen (gebaut von Dieter Prohaska vom Wiener Stammtisch) mit der digital gesteuerten Schiebetür zeigte.

Da kam ein Märklinmitarbeiter in die Halle zu uns, schaute etwas abschätzig auf die kleine Kofferanlage Winzlingen und wollte wieder gehen.
“Halt”, sagte ich, “haben Sie gesehen, dass an dem Packwagen die Tür automatisch geöffnet und geschlossen werden kann??
“Jaa, jaa”, kam es zurück, nach dem Motto: Verarschen kann ich mich selber.
“Nee, nee, das stimmt wirklich, schauen Sie!” Er kam unsicher zurück und suchte auf der kleinen Anlage, wo der Waggon überhaupt stehen sollte. Als er ihn entdeckte, war er vollends sicher, veräppelt zu werden.
“Nein, schauen Sie, die Tür geht auf!”

“Oh ja, aber sicher nur einmal!?”
“Nein, so oft wir wollen!”
“Aha, dann ist der Waggon aber fest montiert!”
“Nein, der rollt wie andere auch über die Gleise!”
Seine Augen wurden immer größer … “Boah, das ist ja der Hammer, ich hole mein Handy, das muss ich filmen” 😆

Während der Ausstellung habe ich meine Module betreut und bin nicht rumgekommen. In der Zeit vor der Ausstellung habe ich alle Stände und die dazugehörigen Personen fotografiert und will sie hier vorstellen. Die Reihenfolge entspricht den Standnummern, die die ZFI an uns vergeben hatten.
Leider waren bei meiner Runde einige Personen noch nicht in der Halle. Die Fotoreihe ist auch nicht ganz vollständig. Sechs Stände fehlen leider.

Anlage Wolf Ullrich Malm †, das Haus wurde von  Reiner Tielke gedruckt

Anlage Wolf Ullrich Malm †

Anlage Wolf Ullrich Malm †, Aussteller Thomas Stobbe, Reiner Tielke

Anlage Wolf Ullrich Malm †

Thomas Stobbe und Reiner Tielke

Thomas Stobbe und Reiner Tielke

 

 

 

 

 

 

Thomas und Reiner zeigen die Frankreich-Anlage von Ulli Malm, der eine Präsentation leider nicht mehr erleben durfte

Matthias Vogel, Dingenskirchen

Matthias Vogel, Dingenskirchen

Leider hier nur ein Archivfoto von der Anlage ohne den Bauherren, da er auf meinem Fotorundgang nicht da war, und ich keinen zweiten Rundgang gemacht habe.
Interessant sind hier die puristische Ausgestaltung und das digitale Stellpult.
Diese Anlage wird vermutlich auf keiner weiteren Messe zu sehen sein, da der Aufbau extrem aufwändig ist.

Thomas Hess (DerT), Winzlingen

Thomas Hess, Winzlingen

Hier bei Thomas entstand das Video vom Packwagen mit beweglicher Tür.

Eingangs hatte ich ja beschrieben was vorgefallen ist.

Wir hatten unseren Spaß!

Auf dem Video hier unten ist die Tür in Bewegung zu sehen:

 

Kofferanlage, Stammtisch Wien

Kofferanlage, Stammtisch Wien

Kofferanlage, Stammtisch Wien

Kofferanlage, Stammtisch Wien

Wiener Stammtisch, Digitale Kofferanlage von Dieter Prohaska

Wiener Stammtisch, Digitale Kofferanlage von Dieter Prohaska

Die Wiener hatten reichlich was zum Zeigen mitgebracht:

Wiener Stammtisch, Gabi und Erich Käferböck

Wiener Stammtisch, Gabi und Erich Käferböck

Wiener Stammtisch, Erich Käferböck

Wiener Stammtisch, Erich Käferböck

Wiener Stammtisch, Dieter Prohaska mit digitaler Kofferanlage

Wiener Stammtisch, Dieter Prohaska

Birgit und Volker (Trafofuchs), vor der von ihnen aufgearbeiteten Anlage von Dieter Nolte

Trafofüchse

Ralf Junius, unser Videoprofi, mit Kistrath

Ralf Junius mit Kistrath

Links: Birgit und Volker vor der aufgearbeiteten Anlage von Dieter Nolte.

 

Rechts: Ralf Junius vor seinem Schaukasten Kistrath

Willi Pflugbeil mit Wiesenthal

Willi Pflugbeil mit Wiesenthal

Thorsten und Günther Schubert von z-lights

Thorsten und Günther Schubert von z-lights

Links: Willi mit seiner hervorragenden Anlage Wiesenthal

Rechts: Thorsten, der Powerlöter, mit seinen beleuchteten Kunstwerken

Jürgen Walther mit Hirschsprung, sehr schöne Anlage nach Vorbild

Jürgen Walther mit Hirschsprung

Jürgen Walther, Hirschsprung von hinten, der Schattenbahnhof

Hirschsprung von hinten, der Schattenbahnhof

Jürgen Walther mit seiner wunderschönen digital betriebenen Anlage Hirschsprung

An dieser Stelle jetzt unsere Modulanlage mit norddeutschem Thema nach Vorbild:

Jan hinter unseren Modulen, linker Flügel

Jan hinter unseren Modulen, linker Flügel

Rechter Flügel unserer Module

Rechter Flügel unserer Module

Eisenbahnfreunde Bad-Schwartau: Jan, Peter, Heidi und Otti

Eisenbahnfreunde Bad-Schwartau

Oliver Kessler mit seinem Z-Car-System.

Oliver Kessler mit seinem Z-Car-System.

Alois Forstner mit seiner Kofferanlage und Videozug

Alois Forstner mit seiner Kofferanlage

Links: Die Messeteilnahme von Oliver war ein Glücksfall für mich. In einem meiner nächsten Berichte wird sein Car-System mein Thema sein.

Rechts: Alois, unser sympathischer Nachbar, mit seiner großen Kofferanlage, auf der ein Videozug seine Runden drehte

Hagen, unser Dauer-Powerbastler hinter seiner Schauanlage:

Hagen Sroka mit Draxelried

Hagen Sroka mit Draxelried

Draxelried von Hagen Sroka

Draxelried von Hagen Sroka

Die letzten drei Bilder meines Rundganges.

Raffele Picollo (Italien), leider nicht mit auf dem Foto, Wuppertaler Schwebebahn

Raffele Picollo (Italien), Wuppertaler Schwebebahn

Regina und Jürgen Wagner, Entlang der Rhosel

Regina und Jürgen Wagner, Rhosel

Michael Bernhard, 50 Jahre MiniClub und Dead End City

Michael Bernhard, 50 Jahre MiniClub und Dead End City

Fazit:
Eine tolle und gut organisierte Veranstaltung.
Die drei Tage auf der Ausstellung waren allerdings sehr anstrengend, da die große Fensterfront nach Süden ausgerichtet war, und alle Tage bei Temperaturen um die 30° die Sonne auf eben diese Fenster brannte.

In Erinnerung an die Veranstaltungen früherer Tage fand ich es schade, dass es abends keine Treffen für Besucher und Aussteller im Paradies gab, wie ehemals durch Thomas Zeeb organisiert.
Diese Treffen waren für mich immer das i-Tüpfelchen

Am Montag traten wir Nordlichter die Rückreise an. Die Module und wir haben die Veranstaltung glücklicherweise ohne Blessuren überstanden.

 

Filmlinks:
Märklin TV ->

Ralf Junius ->

Tag der Schiene in Lübeck

Auf der letzten großen Modellbahnausstellung in Bad Schwartau gab es einen Spur-Z Sonderwagen mit Bedruckung des Lübecker Eisenbahn-Unternehmens NRS.

Wir können nur empfehlen, die Einladung der Firma für den Tag der Schiene und der Besichtigung der Hallen anzunehmen. Ein Besuch der sich lohnt.

Tag-der-Schiene

 

🚂 IMA in Göppingen, wir sind dabei 😊

Die 13. Märklin Tage und die 38. Internationale Modellbahnausstellung IMA Göppingen.

Vom 15. bis 17. September 2023 ist es wieder soweit. Die Internationale Modellbahn Ausstellung (IMA) und die 13. Märklin Tage finden in Göppingen statt. Alles rund um die große und kleine Eisenbahn auf 49.000 qm, Spiel und Spaß – 3 Tage lang! Ein Fest für die ganze Familie. 🙂

Wir freuen uns mitteilen zu können, dass der Freundeskreis der Spur Z und die Eisenbahnfreunde Bad Schwartau, gemeinsam auf der IMA in Göppingen, 2023 als Aussteller mit dabei sein dürfen.

Wir stellen unsere Module zum Thema Norddeutschland aus:

Dabei sind:

  • die neuen Module meines Heimatortes Ratekau mit der markanten Feldsteinkirche, dem alten Haltepunkt, dem Dorfmuseum und der Wender Pönitz mit seinem auffälligen Getreidesilo.
  • Jans Kleinensee und Bruhnkaten
  • Peters “kleine Brücke”
  • Der große Vereinswender mit 4 Speichergleisen und gerade neu erstelltem Stellpult

Ich werde fertig gebaute Modelle der meisten meiner Bausätze zum Zeigen dabei haben.
Wir freuen uns riesig auf dieser Ausstellung dabei sein zu dürfen und über viele interessierte Besucher und Gespräche!
Das werden tolle und anstrengende drei Tage und Abende mit Z-Freunden aus der ganzen Welt.

Motorisierung der Gravita mit Freudenreich Komponenten

Das allgemeine Konzept für die Motorisierung meines Gravita Bausatzes sieht einen Rokuhan® Shorty vor.

Harald Freudenreich von Freudenreich Feinwerktechnik war in Altenbeken 2022 von dem Modell so angetan, dass er sich selber einen Bausatz zugelegt hat.
Für einen Profi kam die Motorisierung mittels eines Shortys natürlich nicht in Frage.
So stellte er auf Grundlage sehr aufwändiger Zeichnungen einen gefrästen Fahrwerksblock samt der Drehgestelle her.
Für die restlichen Teile zeichnete er Vorlagen und ließ Ätzteile fertigen.
Angetrieben wird das Ganze durch einen hochwertigen Maxonmotor.

Diese Zeichnungen stellte Herr Freudenreich im Forum der ZFI der Allgemeinheit zur Verfügung.
Für mich natürlich Anlass genug das im CAD umzusetzen und erst mal testweise auf meinem Resindrucker zu fertigen.
Nachdem ich so kleine Fehler erkennen und beseitigen konnte, gab ich die Datei zu einem Dienstleister um den Fahrwerksblock in Messing drucken drucken zu lassen.

Als der Postbote die Teile brachte, war die Aufregung bei mir groß.
Der Dienstleister wollte die Datei eigentlich nicht drucken, ich musste ihm erst Mitteilen, dass es auf mein Risiko geschieht, wenn es nicht funktionieren sollte.

Der gedruckte Fahrwerkskörper mit den DrehgestellenZum Glück war das Teil im Druck gut gelungen. Nur den Bereich für die Drehgestellachsen musste ich nacharbeiten, schon lief der Block sauber über die Gleise.
Dieses Nacharbeiten stellte sich als recht aufwändig heraus, einfach drauflos feilen brachte nicht das gewünschte Resultat.
Es musste auf beiden Seiten sehr genau gearbeitet werden, dann erst war das Ergebnis zufriedenstellend.

Alle Teile, außer dem gedruckten Fahrwerksblock, habe ich von Freudenreich Feinwerktechnik, das sind im Einzelnen: Maxon Motor mit gedrehter Schwungmasse, Zahnräder, Radsätze mit Antriebszahnrädern,  gefräste Drehgestelle bereits mit Stromaufnahme ausgerüstet und angepassten Wellen, Getriebeabdeckung mit Zughaken, Lötpads und Schrauben.

Hier ein Video zum Verdeutlichen der sehr guten Fahreigenschaften, der Trafo beim Test des Fahrwerkes ist kaum aufgedreht, danach eine Sequenz in der die gute Traktionskraft zu sehen ist:

Das fertige Modell hat ein Gewicht von 36,0 Gramm.

Das Fahrwerk komplett aufgebaut.Blick unter die Lok.Links das bis auf die Drehgestellblenden fertige Fahrwerk.
Rechts das Fahrwerk mit dem Lokchassis verschraubt.

Ich lasse jetzt erneut einen Fahrwerksblock und zusätzlich die Drehgestelle drucken.
Sollte das Ergebnis zufriedenstellend sein, wäre es sicher möglich das Fahrwerk auch anderen anzubieten, da die extrem aufwändige Arbeit des Fräsens, dieser wichtigen Teile, entfallen würde.

Der Vereinswender -> Das Stellpult

Für unsere Modulanlage ist auf Ausstellungen das große Wendemodul vom “Freundeskreis der Spur Z” von großer Bedeutung, da es viele Speicherplätze und ein Areal zum Aufgleisen hat.

Ein wichtiger Teil des Moduls sind die Speichergleise, für die durch das Stellen der Weichen und das Bedienen der diversen Stoppstellen, ein Stellpult notwendig ist.
Von diesem Stellpult gab es inzwischen wohl schon mindestens 3 Versionen.

 

Das WendemodulFoto von Oben

Das alte StellpultDas alte Stellpult

Teilweise musste es neu gebaut werden weil wir die Gleislage verändert hatten oder weil es nicht praxisgerecht zu bedienen war.

Auf der Ausstellung in Altenbeken 2022 haben wir mit 3 Personen Standdienst an unseren Modulen gemacht.
Mit 4 Modulen hatte ich einen großen eigenen Bereich zu bedienen.
Wenn ich dann schnell am Wender etwas schalten musste war ich mit der Situation dort überfordert.
Welche Weiche ist gerade wohin geschaltet und welche Stoppstellen sind wie aktiv?
Eine fehlende optische Darstellung des Schaltzustandes auf dem Pult hat mich genervt, genau wie die unklare grafische Darstellung.

Es gibt nichts Gutes außer man tut es. Mein Lieblingsspruch.

Auf einem unserer Stammtische bei den Eisenbahnfreunden Bad Schwartau haben wir besprochen wie uns das besser vorstellen können. Eggi kam auf die Idee bei Ikea einen Bilderrahmen als Pultgehäuse zu kaufen, an Stelle der Glasscheibe sollte diese durch eine HPL Platte ersetzt werden. In diese Platte wird mit der CNC Fräse der Gleisverlauf eingeschnitten und Löcher für Schalter und LEDs eingebohrt.

Ich habe dann vom Modul ein Foto direkt von oben gemacht, um ein direktes Abbild des Gleisplans zu erhalten. Das Stellpult habe ich mit nach Hause genommen, um die Diodenmatrix der Weichenschaltung und die Schalter auszubauen und für das neue Pult wiederverwenden zu können.

Zeichnung am PCZeichnung am PC Probefräsen in FaserplatteProbefräsen in Faserplatte Das Ergebnis in HPL, noch ohne Anzeige der WeichnstrasseDas Ergebnis in HPL

Am PC zeichnete ich den Gleisplan und erstellte die nötige Datei für die Fräse.
Das Material ist HPL 6mm, super Stabil und lichtecht, quasi unkaputtbar.

In die gefräste Platte setzte ich alle Schalter ein und passte die Kondensatoren der Platine mit der Diodenmatrix so an, dass sie in den flachen Bilderrahmen passte.

Die KonstantstromquelleNeben dem nun verständlicheren Gleisplan, gibt es jetzt über Dioden eine Visualisierung der Signal-Schaltzustände, durch jeweils eine rote und eine grüne LED und für die Weichenstraßen habe ich 3 gelbe LEDs hintereinander eingesetzt.
Diese galt es jetzt alle anzuschließen. Das war eine echte Fleißarbeit.
Da sich die LEDs immer irgendwie gegenseitig beeinflussten, habe ich kurzer Hand einige Konstantstromquellen zum Entkoppeln der Schaltströme vorgeschaltet.

Jetzt mit Darstellung der geschalteten WeichenstraßeDie Verkabelung wird gestestetFür die LED-Darstellung der geschalteten Weichenstraßen habe ich den Staffelstab an Uli T. weiter gegeben. Er hat seine Elektronikschaltung zugefügt und dann alles auf Funktion getestet.
Jetzt kann die nächste Ausstellung kommen, wir sind gewappnet.

 

Das Ergebnis gefällt mir deutlich besser als der Vorgänger. Mit etwas Glück können wir den neuen Wender auf den Märklintagen im September 2023 einsetzen, vielleicht komme nun auch ich mit der ganzen Schalterei klar 😛

Neu und Alt gegenüber gestellt

Neu und Alt gegenüber gestellt

 

2023 Bad Schwartau

Am 21. und 22. Januar 2023 fand in der Elisabeth Selbert Gemeinschaftsschule kurz ESG (was für ein sperriger Name 🙂 ) eine große Modellbahnausstellung statt.

Ausrichter waren die Eisenbahnfreunde Bad Schwartau, die selber mit Modulanlagen in den Spurweiten H0e und Z mitmachten. Für die Ausstellung hatten wir jeden freien Meter ausgenutzt, wie die große Turnhalle, die Mensa, die Krummlandhalle, alle Gänge und die Umkleideräume der Turnhalle.

Als Mitausrichter der Veranstaltung, bin ich selber nicht dazu gekommen Fotos zu machen, und zeige hier nun eine Auswahl von Bildern, die mir freundlicherweise Helge W. zur Verfügung gestellt hat.
Trotz der großen Menge an Bildmaterial sind leider nicht alle Exponate dabei.
Ich hoffe ich konnte den meisten Fotos die richtigen Aussteller zuordnen.

Es war eine tolle Veranstaltung, die mit 3100 Besuchern ausgesprochen guten Zuspruch fand.
Die Stimmung war klasse, abends haben sich Aussteller und Börsianer noch in gemütlicher Atmosphäre im Restaurant Samos getroffen und bei leckerem Essen und Getränken die Erlebnisse des Tages besprochen.

Tolle Unterstützung erhielten wir im Vorfeld und an den Veranstaltungstagen durch diverse Medien wie Radiosender, Zeitungen und Onlineportale.
Ein sehr schönes Video über den Spur Z Bereich der Ausstellung hat Ralf Junius bei YouTube hochgeladen :

 

Sehr viele gute Bilder sind auch auf Drehscheibe Online zu finden.

De Möhlenbarg -> Expansion Teil 1

Das Modul “De Möhlenbarg” war als kleines Wendemodul gedacht, für zu Hause und auch für Ausstellungen.
Allerdings hat “klein” große Auswirkungen auf die Betriebssicherheit.
Um in der Kürze mit den Gleisen wieder in die Mitte des Moduls zu kommen, war es nötig den Wendebogen sehr weit in die Mitte zu führen um dann durch einen Gegenbogen an die Modulkante zu gelangen.
Die Probleme an diesem Aufbau sind:
1. Der weit herumgeführte Außenbogen, der einen hohen Reibungswiderstand erzeugt und dadurch lange Zuggarnituren verhindert.
2. Der Gegenbogen, da die Fahrzeuge an dem Punkt des Richtungswechsels gerne überpuffern.

Daher habe ich mich entschieden das Modul um 11 cm zu verlängern, um diese beiden Probleme zu beseitigen.
Das ist bei einem fertigen Modulkorpus mit geschotterten Gleisen keine Fünf Minuten Sache.

Schon ohne Kopfplatte und den Gegenbogen verdeutlichtHier habe ich den Gegenbogen eingezeichnet um dessen Position zu verdeutlichen.
Gut zu erkennen, dass der Bogen sehr weit herum geht, und bei den Fahrzeugen leider einen großen Rollwiderstand erzeugt, was absolut nicht gewollt ist.
Die Modulkopfplatte habe ich mit einer Oszillierenden Säge bereits abgetrennt und die Kanten versäubert.
Die abgetrennte Kopfplatte

Die Modulkopfplatte zeigt starke Spuren der Bearbeitung, hat aber nicht so stark gelitten, dass ich sie nicht weiterverwenden könnte.

Die Verlängerung ist verleimt

Nach dem Trennen der Modulkopfplatte vom Modulkörper kommt die Verlängerung zum Einsatz.
Wichtig ist, das weiterhin alles in der Flucht und winklig ist. Daher der aufwendige Aufbau. Die Folie unter dem Modul und die Kunststoffplatten an den Seiten verhindern ein ungewolltes Verkleben der Verlängerung mit der Auflage- und Seitenstützfläche. Die Pfeile zeigen auf die Verlängerungen.

Der Unterschied im Trassenverlauf ist hier sehr gut zu erkennen.Die Verlängerung des Modulkorpus ist erfolgt und im nächsten Schritt muss das Trassenbrett eingesetzt und verleimt werden.
Anhand der lose aufgelegten Gleisstücke kann man sehr gut den Unterschied in der zukünftigen Gleisführung erkennen.
Der Schotter war mit verdünntem wasserlöslichen Holzleim aufgeklebt und nach dem Vornässen in fünf Minuten entfernt. Nach dem Trockenen lässt sich der alte Schotter sogar weiter verwenden.
Das Trassenbrett von untenDas Trassenbrett wird eingepasst und von unten zusätzlich mit Stabilisierungsstreben versehen. Es muss unbedingt verhindert werden, dass hier zukünftig durch Temperaturunterschiede oder mechanische Belastung Bewegung entsteht.

Nach dem Trocknen der Verleimung werde ich auf der Oberseite mit der Gleisverlegung weitermachen.

Es wird ernst …

… an diesem Wochenende!
Die große Modellbahnausstellung von den Eisenbahnfreunden Bad Schwartau ist zum Greifen nah.

Die letzten zwei Wochen waren für mich komplett fremdbestimmt, um Pressearbeit für den Verein zu machen und weitere Dinge vorzubereiten.
Das ging los mit dem Aufhängen von Plakaten im ganzen Kreisgebiet, dem Verfassen und Versenden von Pressemails und anschließendem Treffen mit den Pressevertretern zu Gesprächen und Fotos.
Für die Plakate der Außenwerbung haben wir noch eine zweite, besser erkennbare Variante geschaffen und zusätzlich in den Ortschaften rund um Bad Schwartau aufgehängt.

Erfreulicherweise sind viele gedruckte Artikel in unterschiedlichen Medien und zwei Interviews im Radio veröffentlicht worden.

Radio Lübeck war bei uns im Stellwerk “Sn”, dem Vereinshaus der Eisenbahnfreunde, und hat ein Ausstellungs-Vorgespräch mit mir geführt und einen Zusammenschnitt erstellt.
Er wurde mir freundlicherweise von Leslie Ann Bredfeldt zugeschickt, und ich darf es hier einbinden:

Zusätzlich werden über deren Facebookseite Karten verlost.
https://de-de.facebook.com/RadioLuebeck885

 

Dann war ich noch über 30 Minuten bei einer Sendung vom Offenen Kanal Lübeck zu Gast.
Ich habe den Textbeitrag zusammengeschnitten, er ist etwa 17 Minuten lang.
Für Interessierte habe ich ihn hochgeladen, er kann hier angehört werden:

 

Hier eine Auswahl der Veröffentlichungen:

hl-live.de:   Textbeitrag

SHZ Zeitung: Textbeitrag

Die Piste Lübeck Veranstaltungsmagazin: Beitrag

In den LN (Lübecker Nachrichten) war schon eine Voranzeige und ab Donnerstag erscheinen Vorbericht/Berichte

Bis Freitag 11 Uhr kostenfrei erreichbar:

Vorbericht der LN

uvm.

Ich freue mich über so viel Aufmerksamkeit für unsere Ausstellung und hoffe, dass wir gaaaanz viele Besucher bekommen!

Jetzt erfolgen die letzten Arbeiten an meinen Modulen. Ich bin schon aufgeregt und freue mich total auf die Veranstaltung.

Wir sehen uns!

Wünsche zum Jahresende

Feldsteinkirche in Ratekau von 1156 (Modell)

Allen Besuchern meiner Webseite und Lesern meines Newsletters wünsche ich ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Ich hoffe viele von den Lesern meiner Seite im Januar auf der Ausstellung in Bad Schwartau begrüßen zu dürfen.
Uns alle verbindet das schönste Hobby von allen 🙂

Teil III, Fertigstellen des Ätzbausatzes

Viel fehlt nicht mehr um das Projekt abschließen zu können.

Im nächsten Schritt entstehen die Leitungen und Isolatoren des Dachgartens.

Isolatoren aus Draht gewickeltMühsam aus Draht gewickelt.
Links zwei Schrauben D1,4mm zum Vergleich
Allerdings haben mir die selbst Gewickelten doch nicht gefallen.
Meine neue Lösung mit den Schrauben gefällt mir besser, alle sind gleichmäßig dick und lang. Noch dazu ist es viel einfacher, auf dem nächsten Ätz-Blech werde ich es gleich so einrichten, dass man sie von unten eindrehen kann.
Schrauben D1,0mm lackiertSchrauben D1,0mm lackiert neben den gewickelten Boppeln.
Die lackierte Einheit

Die lackierte Einheit

An diesem Punkt angekommen ist es schon fast eine fertige Lok.

Jedenfalls aus der Entfernung  😎

Es fehlen noch Handläufe, Decals, Farbkorrekturen im Bereich der Lüfter und die abschließende Schutzlackierung.

Die Akkukästen werde ich auch noch farblich abgrenzen.
Es sieht nun nicht mehr nach viel Arbeit aus,

Es folgt ein Überzug mit Klarlack als Vorbereitung zum Aufbringen der Decals

Aufbringen der Decals

Aufbringen der Decals

Wieder einen Schritt weiter, nach dem Trocknen kommt die andere Seite und dann der Schutzlack …

Fast fertig, es fehlt nur noch die Verglasung, das mache ich nach einigen Tagen Wartezeit, damit sich durch das Rumfummeln an der Lok nicht der frische Lack abgreift.

Erstmalig habe ich 0,3mm Edelstahldraht für die Handfassen verwendet, den kann ich farblich unbehandelt lassen. Auch an diesen Punkten war der Lack mechanisch schnell beschädigt.
Das ist eine Verbesserung, die ich auch bei den anderen Bausätzen beibehalten werde. Nach dem Finalisieren mittels Mattlack sehen die Teile klasse aus.

Ist das alles fertig und durchgetrocknet werden die Loks verglast.


Einer der wichtigen Punkte ist die Beleuchtung. Bei unserem Spur-Z Stammtisch im Stellwerk “Sn” in Bad Schwartau wurde ich gleich darauf hingewiesen, dass mein Modell kein Licht hat.

Also muss ich das doch nachrüsten, wobei diese Elektrofummelei nicht nicht zu meinen liebsten Beschäftigungen gehört. 👿
Vorgesehen für die Beleuchtung ist ja alles, ich muss nur den Lichtleiter durchfrickeln und dem Shorty das Leuchten beibringen.

Lichtleiter

Lichtleiter oben innen

Lichtleiter oben

Lichtleiter oben außen

Führerstand und Durchleuchtschutz

Damit der Lokführerstand nicht hell wie eine Flughafenbeleuchtung strahlt, erstelle ich noch eine Fahrerkabine samt Fahrer.
Vor die Seitenfenster muss ebenfalls ein Durchleuchtschutz.

Die Kabine erhält einen Lokführer und eine Gedruckte Rückwand, auch wenn davon vermutlich nichts zu sehen sein wird …

 

Dann kommt da kein Licht mehr durch und ein Fahrer ist auch da, zwei Fliegen mit einer Klappe.

Erhellt durch eine alte LED

Erhellt durch eine alte LED

 

Das Ausrüsten des Shortyfahrwerks mit einer Beleuchtung funktioniert in Verbindung mit einer LED aus einer alten Lichterkette allerbest.  😎

Fahren tut die Garnitur mit dem Shorty hervorragend, da durch das Messingdach viel Gewicht auf die Radsätze kommt. Da ich nur ein Lokgehäuse motorisiert habe, hält sich die Zugleistung allerdings in Grenzen, ist aber deutlich besser als vermutet. Bei zwei motorisierten Gehäusen wird sich das sicher sehr zum Vorteil ändern. Mir war an diesem Punkt wichtig zu erfahren, ob das unmotorisierte Shortyfahrwerk mit dem gleichen Frästeil verlängert werden kann … kann es! Somit haben andere Modellbauer mehrere Optionen zur Verfügung.

Hier nun ein Video des Entstehungsprozesses dieser Garnitur und die ersten Probefahrten:

Alle Ungereimtheiten und Fehler die sich beim Bauen ergeben haben wurden auf der Zeichnung angepasst und ich warte nun ungeduldig auf das neue Blech um zu sehen, ob die Änderungen wirklich von Vorteil waren. Besonders an den Fronten habe ich sehr viel geändert, um den Zusammenbau zu vereinfachen.