Pferdeunterstand

Wie hier im Ort, so auch auf dem Modul …

Auf einer Koppel sind hier Pferde und ein Unterstand zu finden. Das galt es nachzubilden.

Der Unterstand hier auf der Vorbildwiese ist leider ein sehr hässliches Exemplar aus Metall, das wollte ich nicht nachbauen.

 

Vorbild

Daher habe ich mir im Netz etwas Passendes ausgesucht 🙂
Die Maße habe ich dann so angepasst, dass sich der Unterstand glaubhaft in mein Modul einpasst.
Für die weiteren Arbeiten erstellte ich aus Papier Schablonen, um die Formate auf Furnierholz übertragen und ausschneiden zu können.
Die Holzbrettstruktur habe ich versucht durch Ritzen auf die Furnierplatten zu übertragen.

 

Entsprechend der Vorbildschablonen werden die Seitenwände zugeschnitten und aufgeklebt. Die Bodenplatten deute ich durch Einritzen an und baue dann die Stützkonstruktion ein. Die Front wird angepasst und die Dachverlattung geschnitten und aufgeleimt.
Kleiner Abgleich mit meiner Vorlage. Passt gut 🙂 Die Verlattung für die Auflage der Wellblechplatten wird geschnitten und aufgebracht. Die Wellblechplatten erstelle ich mir mit Hilfe eines PC-Flachbandkabels, dessen Struktur ich in Alufolie einpräge.
Das Eindecken erfolgt wie beim Vorbild von unten nach oben. Vorsicht ist geboten, um die Struktur der dünnen Folie zu erhalten. Das Dach muss noch ordentlich gealtert werden, dafür lasiere ich es mit stark verdünnter Farbe. Hier hat der Pferdeunterstand nun seinen Platz gefunden.

 

Pferde habe ich recht viele in meiner Figurensammelkiste. Es sind bei den 160 unbemalten Figuren von Preiser auch verschiedene Gäule dabei. Die wurden bei mir alle zu Rassepferden.

Finale

So wie sich das Jahr 2015 dem Ende entgegen geneigt hat, so taten es auch die Arbeiten an meinem letzten Projekt.

In den letzten Dezemberwochen 2015 fand ich genügend Zeit, die abschließende Feingestaltung auf den drei Segmenten vorzunehmen.

Nach nun mehr acht Jahren habe ich hiermit die Arbeiten an Bad Ottingen abgeschlossen.

Vom 12. bis 14 Februar 2016 stelle ich zusammen mit dem „Freundeskreis der Spur Z Hamburg“ und dem „Z- Stammtisch Bad Schwartau“ den Bahnhof Bad Ottingen in Dresden zum ersten Mal komplett fertiggestellt aus.

Hier abschließend noch einige Impressionen …

KKarussell

Kinder -Karussell

bhf-hsv

HSV Flagge

bhf-rettungspfahl

Rettungspfahl

bhf-stellwerk

Stellwerk

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Bücherstube

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Rückblick

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Gleisbereich

Bude

Fernsprechbude

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Bude

bhf-Parkhaus

Parkhaus

bhf-Kraus-Linz

Kraus-Linz

bhf-Pause

Pause

Edeka

Zimmer

Inneneinrichtung

Radler

Radler

Rawie-gelb

Rawie

Detail-Metallbetrieb

Kistenschieben

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Kind

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Impressionen

P1140669-seitenblick

erleuchtet

Gleisbildstellwerk

Zentraler Bestandteil einer Anlage ist die Steuerung.
Neben der Möglichkeit, sie mit Industrietastern oder Stellwerksbausätzen herzustellen, bietet es sich an, sie preiswert komplett im Eigenbau zu erstellen.

Pult-offen-text

alle Details sind gut zu erkennen,

Ich baue den Rohunterbau des Pults aus Holz, das lässt sich gut verarbeiten und ist anschließend auch ausreichend stabil. Ein Metallgehäuse ist nicht nötig.

Ich habe in die Holzleiste, aus der ich den Rahmen fertige, oben eine Nut gefräst, damit später die Gleisbildplatte dort eingeschoben werden kann.
Auf die Trägerplatte klebe ich zuerst die fertige Grafik meines Gleisbildes. Alle LEDs, Schalter und Taster sind bereits eingezeichnet. Bei den Schaltern und Tastern bedenke ich gleich den Rasterabstand auf der Unterseite, damit sich die Elemente nicht ins Gehege kommen.

Dieses aufgeklebte Gleisbild ist nun meine Bohrschablone. Alle Löcher werden in den entsprechenden Größen durch die Platte gebohrt. Die Lochdimensionen habe ich auch bereits im Gleisbild berücksichtigt.
Jetzt erstelle ich ein spiegelbildliches Gleisbild, das ich auf die Unterseite klebe. So habe ich von vornherein einen Bestückungsplan, der mir die Verdrahtung auf der Unterseite leichter macht.

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Das Rohpult

Damit ich nach dem Anlegen der Bohrungen das aufgeklebte Gleisbild einfach entfernen kann, klebe ich es sparsam mit wasserlöslichem Holzleim auf. Die Holzplatte habe ich vor dem Beginn aller Arbeiten mit Schnellschleifgrund getränkt, somit macht ihr die Behandlung mit Wasser nichts aus.

Das Gleisbild, das zum Einsatz kommen soll, drucke ich auf etwas festeres Papier.
100gr Papier ist okay, 120gr ist besser. Zur Not tut es aber auch das 80gr Standardpapier.
Die Markierungen für die LEDs stanze ich nun mit einem angeschliffenen Messingrohr sauber aus. Bei mir haben sie 3mm Durchmesser. Ist das geschehen, laminiere ich den Papierbogen. Im Bereich der LED-Löcher sind nun kleine „Fensterchen“ entstanden, in die kein Schmutz eindringen kann.
Erst jetzt stanze ich die Löcher für Schalter und ggf. Regler. Dafür nehme ich Messingröhrchen in den entsprechenden Stärken, die ich mir angeschliffen habe.

Bei Schaltern mit Kontermutter lasse ich diese weg, aber das ist Geschmackssache.
Jetzt kann das Gleisbild über die fertig bestückte Platte gelegt werden. Bei mir reichen die Hälse der Schalter etwas raus, um zusammen mit den Druckstiften der Taster die Positionierung zu gewährleisten. Die Ränder des Laminats werden durch den Holzrahmen unten gehalten. Mehr ist nicht nötig, und es sieht toll aus.
Sind keine Schalter für eine Fixierung der Position vorhanden, klebe ich das Laminat mit kleinen Ecken doppelseitigen Klebebands auf.

Pult-Plan-vergleich

Vergleich

Links auf dem Bild ist oben eine alte Gleisbildversion und unten eine erneuerte zu sehen.
Veränderungen können so nachträglich problemlos erstellt werden.
Bei Änderungen während der Bauphase klebe ich diese ausschnittsweise nur mit Klebefilm punktgenau auf das Laminat auf, bohre dort die entsprechenden Löcher und belasse die Korrektur auf dem ursprünglichen Laminat.
Erst wenn alles fertig ist, erstelle ich dann abschließend die letzte Version des Gleisbildes als neues Laminat.

Pultbild

Ausschnitt des Gleisbildstellpults

Zuletzt noch die Information, wie ich das Gleisbild erstelle.
Das geht einfach mit Open Source Software wie LibreOffice Draw oder eben den kostenpflichtigen Varianten der Softwarekonzerne.
Auf das Dokument lege ich zuerst ein Raster, damit beim Positionieren die Elemente automatisch fluchten.
Für die Schalter ändere ich das Raster dann auf Werte, die ein gegenseitiges Behindern der Bauteile verhindert.
Durch das Zeichnen von Linien und Kreisen entstehen dann die Gleistrassen und Bohrlochplatzhalter.

 

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Einsatzbereit

Den Stellpultbau in einer etwas anderen Bauweise habe ich hier beschrieben.
Für Fragen oder Anregungen bitte die verfügbare Kommentarfunktion benutzen.

 

 

 

Lackier-Schablonen

Um diverse Straßenmarkierungen realisieren zu können, habe ich mir Lackierschablonen für die Straße geätzt.
Die Markierungen zeichnen/malen oder aufreiben wollte ich nicht, da mir das zu ungenau erschien. Der Eindruck sollte schon ein realistischer sein.
Auf diese Art können Mittel- und Zebrastreifen, Taxi- und Busparkplätze, der Radweg, Sperrfelder usw. optisch ansprechend und einfach realisiert werden.

schablone-taxi

Taxi Schablonen

taxi

Fertiger Taxi-Bereich

Links im Bild habe ich gerade nach dem Lackieren die Schablonen für den TAXI Bereich entfernt.
Schritt für Schritt werden dann weitere Markierungen aufgebracht.
Mit der Airbrush geht das sehr gut, da die lackierten Flächen sofort trocken sind,
und die nächste Markierung ohne Pause vorbereitet werden kann.

Die Ausführung in Drybrush habe ich testweise auf einem Probestück versucht, was zwar geht,
aber viel mühsamer ist als das Ausführen im Sprühverfahren.

 

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Mittelstrich

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Der Busparkbereich

Links ist zu sehen wie die Mittelmarkierung wächst.
Durch die Schablone ist der gerade Verlauf und ein gleichmäßiger Abstand der Markierung  gewährleistet.
So ist die Lackierung für einen ganzen Straßenzug schnell, sauber  und ansprechend erledigt.

 

 

 

Unten im Bild einige meiner geätzten Schablonen für die Straßengestaltung.

1-Set-11Stk

Einige Schablonen in der Übersicht mit Größenvergleich.

Anders als einige kommerzielle Lösungen für Lackierschablonen, sind sie bei mir einzeln und haben einen möglichst kleinen Rand.
Damit ist ein direktes Anlegen an Kantsteine und andere Hindernisse möglich.
Ansonsten wäre der Abstand zu diesen Hindernissen unter Umständen zu groß.
Auch das Abkleben ist so viel effektiver möglich.
Wenn ich mir das Ergebnis auf meinen Modulen ansehe, bin ich mit der Optik super zufrieden!

Mehr zum Thema geätzte Kleinteile gibt es hier zu lesen.

Ost-West-Straße

Die Straße auf der Bahnhofsrückseite (Ost-West-Straße) ist dicht bebaut.
Im Erdgeschoss der Häuser befinden sich Ladengeschäfte. Damit ist die Versorgung der Bürger Bad Ottingens sicher gestellt.
Alle Häuser haben einen eigenen Charakter durch ihre individuelle Gestaltung erhalten, die Geschäfte habe ich mit einer Inneneinrichtung ausgestattet.
Sie ist immer an die typische Situation des jeweiligen Ladens angepasst.
Genauso sieht es mit der Ladenwerbung aus. Ich habe mich bemüht, möglichst unterschiedliche Werbeschilder zu gestalten.

str-Strasse

Häuserreihe

Die Häuserreihe in der Ost-Weststraße im Überblick.
Vorne das Hotel mit einer Vertikalwerbung.

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Touri-Info u Eisdiele

Touristeninformation (noch ohne Schild) und die Eisdiele mit der Werbeeistüte und Bestuhlung im Außenbereich.

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Eisdiele

Die Beschriftung der Eisdiele ist aus Buchstabennudeln entstanden. Die Bestuhlung habe ich geätzt.

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Edeka

Der Supermarkt mit Durchfahrt zum Kundenparkplatz und Gemüseauslage vor dem Schaufenster.

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Moba und Vinothek

Im MoBa Laden ist eine Eisenbahnanlage im Schaufenster zu sehen, in der Vinothek große Weinfässer und eine Verkostung.

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Sporteck

Das Sporteck hat ein geätztes Ladenschild und eine passende Fassadenwerbung.
Durch die Fenster sind Schaufensterpuppen in Sportbekleidung zu sehen.
Um nicht zu viele triste und gleich aussehende Häuser zu verbauen, habe ich das Kbri-Modell im Erdgeschoss als Arkade ausgeführt.

In den Häusern sind 64 Räume über einen Lichtcomputer wechselnd beleuchtet.
Viele Zimmer haben eine Inneneinrichtung.
Dadurch hoffe ich eine stimmungsvolle Szene geschaffen zu haben.

Die Bilder werden beim Anklicken in  1200 x 900 angezeigt,
sollte das bei der Anzeige zu groß sein, bitte einfach nach
unten rollen und neben das Foto klicken, dann wird es geschlossen.

 

Im Osten was Neues

Die Neuerungen im Westbereich „Bad Ottingens“ hatte ich im letzten Beitrag vorgestellt.
Hier zeige ich einige der Neuerungen auf dem Ostteil.

1. Die Bahnhofshalle.

Bhf-Halle

Halle

Schutzschiene

Doppelstockwagen

Wie bei meinem Vorbild, dem Bahnhof Lübeck, musste ich die Hallendächer für die Installation der Oberleitung anheben. Das spricht für die Vorbildnähe, war aber nicht geplant.
Links auf dem Bild ist an der Seite der Halle zu sehen, dass die Außenwand auf einem Betonsockel ruht. Alle Hallenteile inklusive der Treppen nach oben in den Verbindungsgang ruhen auf solchen Ausgleichssockeln.
Im Vorbild und Modell sollen die Fahrdrähte im Einfahrtsbereich nicht das Dach berühren. Faller hat in den Dachhauben die Möglichkeit vorgegeben die Fahrdrähte durch Schlitze in den Seitenflächen zu führen. Diesen Bauvorschlag habe ich nicht angenommen, sondern mich am Vorbild orientiert und die Halle angehoben.

 2. Die Schutzschiene

Radlenker

Schutzschiene

Eine weitere Umsetzung des Lübecker Vorbilds ist der Einbau einer Schutzschiene/eines Radlenkers zum Schutz der Hallenkonstruktion.
Sie soll verhindern, dass bei einer Entgleisung Waggons die Dachstützen „abräumen“. Die Schutzschiene ist, auf dem Bild mit dem Doppelstockwagen, am Bahnsteig zu sehen.
Bei meinem Modell habe ich sie auf den Gleisen nachgerüstet.
Hierfür habe ich ein Gleis „Code 40“ verwendet, damit die Loks sauber darüber hinweg fahren können.

 

3. Die Oberleitung

bhf-Vorfeld

Weichenvorfeld

Radspanner

Radspanner

Auslöser der vorigen Aktionen war das Installieren der Oberleitung. Die Masten sind nach eigenen Zeichnungen geätzt, gebaut und lackiert. Die Quertragwerke aus Draht gebogen, mit Isolatoren versehen, lackiert und etwas gealtert. Auf dem Foto rechts sind die Fahrdrähte schon an Radspannern befestigt. Davon fehlen aber noch recht viele.

Oberleitung im Bahnhof

Für mein Bahnhofsprojekt habe ich diverse Masten entworfen und ätzen lassen. Es gibt Masten mit kurzen und langen Auslegern wie beim Vorbild. Der Fahrdraht wird also im Zick-Zack über die Gleistrasse geführt.
Bei der Gestaltung der Masten habe ich mich mit jeder Version dem Original genähert. Die Ersten sahen noch wie Nachbauten der Märklinmasten aus, nur mit Doppelausleger. Die aktuellen Masten haben im Sockelbereich die Knotenbleche wie beim Vorbild und auch die Fahrdrahtaufnahme orientiert sich mehr am Vorbild, kann aber noch immer die Fahrdrahtbleche von Märklin aufnehmen.

Achtung beim Klicken wird das Bild in voller Größe (1200 × 1600) angezeigt, dann ist auch die Oberleitung zu erkennen :

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Westteil des Bahnhofs

Der Bahnhofs-Westteil ist inzwischen komplett fertig gestellt. An der Ostseite arbeite ich aktuell.
Eine neue Platine mit Mastrohlingen ist eingetroffen und die werden für den Einbau auf den Modulen gelötet und lackiert.
Momentan überlege ich noch, ob ich die Tragwerke an den Turmmasten des Ostteils, genau wie im Westen, durch Eigenbauten gegen die von Märklin ersetzte.

Wenn das erledigt ist wird auch im Westen die Oberleitung gespannt.

Licht im Advent

Vorfeld-lampe

Bausatz

 Licht im Advent

Lange lag der Bausatz bei mir auf Halde.
Aber in der Vorweihnachtszeit, in der es andauernd dunkel ist, erschien es mir ratsam meinen Bahnhof besser auszuleuchten.

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Bahnhofsvorfeldlampe

Der Prototyp einer Bahnhofsvorfeldleuchte, den ich schon 2012 ätzen ließ, reizte mich jetzt.
Ich war gespannt, ob ich mir das richtig durchdacht hatte.

In der Zeichnung plante ich schon den versteckten Einbau eines Kupferlackdrahtes ein.
Insgesamt wurde die Lampe fünflagig aufgebaut.
Nur die Außenseiten haben Quersprossen, so dass das Modell zusammengebaut möglichst filigran aussieht.
Den Lampenkörper habe ich als Masse genommen.

Die Vorbildfindung war nicht schwer, die Dinger stehen in der Realität überall herum. Diverse Fotos dienten mir als Planungsgrundlage.

 

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