Projekt 2, der Container-Hafen

Das Container Terminal Lübeck                                                                   

Da stöberte ich irgendwann in  einer kostenlosen Zeitungsbeilage rum und fand einen Bericht über das neue Container Terminal in Lübeck.

Das wäre doch eine Idee…
Der Märklinkran war zwar schon zusammengebaut, aber einen Versuch war es mir alle mal wert. Ich ging mit einem Messer vorsichtig an das gebaute Modell heran und trennte vorsichtig wieder einige der Klebestellen. Anschließend bildete ich einige der Besonderheiten des großen Vorbilds an dem kleinen Bausatz nach. So wuchs langsam der Wunsch heran, die ganze Szene um das neue Terminal in der Spurweite Z nach zustellen. Dazu musste ich mir die Gegend erst einmal in Ruhe ansehen und Fotos machen. Das was ich auf der Fototour vorfand stimmte mich positiv. Die Szenerie müsste auch mit dem begrenzten Ausstattungszubehör der kleinsten Serienmodellbahn möglich sein. Was daraus geworden ist, kann man in dieser Bastel-Beschreibung nachlesen. Das ist ein größerer Bericht auf meiner Web-Seiten, also etwas Zeit zum Lesen mitbringen.
21.01.05

Auf diesen Seiten berichte ich in Bild und Text über meinen Nachbau des Container Terminal in Lübeck.

Hier bei den Vorbildfotos ist die Qualität der Bilder nicht immer optimal, da ich sie teilweise mit der Digicam von der Leinwand abfotografiert habe.Das Containerterminal liegt zwischen Lübeck und Travemünde an der Trave. Man konnte es gut beobachten, in dem man von Europas größter Hubbrücke runter schaute. Seit Mitte 2006 hat sich das geändert, da die 1964 gebaute Brücke abgerissen wurde. Der Verkehr geht jetzt durch den neuen Herrentunnel. Auf der Tunnelbaustelle stand eine Webcam. Die hatte zufälliger Weise sogar die beiden Containerterminals im Visier. Wenn das Wetter mitspielte konnte man sie gut erkennen.

 

Herrenbruecke1.jpg (28301 bytes) herrenbruecke-offen-2.jpg (11071 bytes)
Die Herrenbrücke aus der Luft, dort wo jetzt das Containerterminal steht, ist hier noch eine Sandfläche (links unterhalb der Brücke). Links über der Brücke haben schon die Arbeiten für den Tunnel begonnen. Blick durch die sich öffnende Herrenbrücke Richtung Containerterminal. Das Rote Backsteingebäude ist eine alte Öhlmühle die nun unter Denkmalschutz steht.

Um ein großes Bild zu erhalten, bitte immer auf die jeweilige Vorschau klicken.

Der Containerkran aus der Nähe. Hätte Lüdtke seine Stadthäuser während der Bauphase schon im Sortiment gehabt, hätte ich sie auf jeden Fall, so wie die Häuser im Hintergrund, eingebunden. Der Containekran ganz nah, die Ausleger über Wasser sind immer hochgeklappt wenn, kein Schiff zur Verladung da ist. Rechts im Hintergrund steht das kleine Bürogebäude. Schöner Blick von der Herrenbrücke auf das Gleisfeld, die Ölmühle, der Schrottplatz sogar der rote Kran und das Umspannwerk sind zu sehen. Durch das Tele betrachtet kann man nun die Barkasse, den roten Kran, die kurze freistehende Spundwand, und das Umspannwerk sehen.
Das ist der erste Hochspannungsmast nach dem Umspannwerk, er diente mir als Vorbild. Der Pikobausatz hat die perfekten Maße für den Nachbau, nur die obersten Quertragwerke musste ich, so wie hier auf dem Bild zu sehen, anheben. Blick über die Trave zum Schrottplatz. Es wird gerade Schrott verladen. Seht gut ist auf diesem Foto der Höhenunterschied der Strommasten zu erkennen. Die alte Ölmühle. Im Wasser liegt an dieser Stelle immer die Barkasse.
Die grüne Arbeitshalle, Strommast und Gleisfeld der Containerterminals.
Die große Nähe von dem Containerterminal zur Ölmühle kann man hier gut erkennen.
Links vom Containerterminal ist das Bürogebäude zu sehen.

 

Das Containerterminal von weiter weg fotografiert. Gut im Bild die Ölmühle, das Büro und natürlich eine der großen Kranbrücken. Die drei Bilder des Umspannwerks geben in meinen Augen gut die Realitätsnähe des Bausatzes wieder. Unten rechts sieht man gerade noch einen Kran des Containerterminals. Das Umspannwerk aus der anderen Richtung. Das Gleis führt unter anderem direkt zum Containerterminal und zum Schrottplatz. Beides liegt rechts hinter den Bäumen verdeckt. Einer der riesigen Trafos des Umspannwerkes. Die Masten mit der Aufnahme für die Erdungskabel. Das Gatter zur Verteilung der Hochspannungskabel.

Nachtrag Juni 2012:
Nach längerer Zeit schmökere ich auf meiner eigenen Webseite und muss feststellen, dass die Zeit schon wieder alles eingeholt hat.
Man mag es kaum glauben. Das eigentlich neu erstellte Containerterminal ist schon seit vorletztem Jahr (2010) nicht mehr. Die Krananlagen sind nach Amsterdam verkauft worden. An der Stelle des ehemaligen CTL wird nun Holz umgeschlagen. Bemerkenswert finde ich hierbei, dass die Containerbrücken nicht zerlegt, sondern in einem Stück verladen wurden.
Wer mal vor so einem Ding gestanden hat, weiß wie hoch die sind!
Kaum 50m weiter ist ein neues Containerterminal erstellt worden.

Berichte zum Abtransport sind hier zu finden:

 

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