Signale

17.01.2009

Die Höhe von Signalen im Vorbild und beim Modell

Um mir die Entscheidung in der Sache Signal einfacher zu machen, habe ich mir die nötigen Informationen dazu  zusammengesucht. Mein Gefühl sagt, es könnte gehen :).

Aber auf der Seite Bahn Statistik sind beide nebeneinander abgebildet. Vielleicht mache ich mir da einfach zu viele Gedanken.

 

Signalvergleich

Signalvergleich

Masthöhen bei Formsignalen:

Die Masten der Formsignale waren früher in der Regel zwischen 6,00m und

14,00m hoch.

Später wurden 8,00m und 10,00m als Regelhöhen angestrebt, wobei 8,00m forciert wurden.

 

Lichtsignale:

Die Regelhöhe des oberen Hauptsignalpunktes beträgt, je nach Aufstellungsort

6,10m oder 6,20m über der Schienenoberkante bei der Einheitsbauform (seit ca 1970).

Bei Verwendung mit Voranzeiger sind die Bauformen jeweils 0,6 m höher.

 

Das bedeutet im Modell:

 

 Viessmann
  Signalart    Modell  entspr.  Echt
  Formsignal   4,8 cm    -"-    10,56 m
  Lichtsignal  3,4 cm    -"-     7,48 m

  Vorbild                       in Z
  Formsignal   8,00 m - entspr. 3,64 cm,
  Lichtsignal  6,10 m - entspr. 2,77 cm,
                                           in Z
  Formsignal     Sonderfall 10,00 m - entspr. 4,55 cm
  Lichtsignal m. Voranzeiger 6,70 m - entspr. 3,05 cm

Es wirkt optisch irgendwie komisch, aber ich werde das Formsignal benutzen.

Erstaunt war ich, als ich das alte Märklin Formsignal neben das von Viessmann gestellt habe,

es ist nur 2 mm kürzer, das hätte ich nicht erwartet. Werde bei 123 aber die Augen offen halten,

ob ich da mal andere Teile sehe.
(grob aus MIBA Report 17 mit eigenen Berechnungen)

 


 

11.01.2010

 

Abwechslung:

Ich wollte auf meinem Bahnhof nicht ausschließlich die gleichen Signaltypen verbauen. Bei der Größe des Bahnhofs ist es überzeugend möglich, diverse Typen zu benutzen ohne willkürlich zusammengemixt zu wirken. Die Signalbrücke war tatsächlich nötig, da an dieser Stelle der Platz für ein normales Signal nicht gereicht hätte.
Die „ge-ixten“ Signale auf dem toten Güterbahnteil zu verwenden bot sich geradezu an.
Beim Stammtisch des „Freundeskreis der Spur Z Hamburg“ diskutierten wir lange ob man die alten Märklinsignale noch einsetzen kann oder es lieber lassen sollte. Nun, die beiden „ge-ixten“ Signale sind gesuperte Märklin-Altsignale (Weiter unten). Sie sehen so sogar besser als die Viessmann Signale aus, da die Signaltafeln filigraner sind und die Mastkörbe am Schild ansetzen.

Signal (25031 bytes)

Die Signalbrücke gibt den Zügen in Westrichtung freie Fahrt. Das Linke ist auf HP0 gestellt, während das rechte Signal auf der Brücke Rangierfahrt zulässt.
Diese Signalbrücke musste aufgestellt werden, weil sonst seitlich nicht genug Platz für Züge bestanden hätte.
Für die Lokführer ist es angenehmer, da so die Übersichtlichkeit besser gewährleistet ist.


 

Signal (25031 bytes)

Die Signalbrücke einmal aus der Nähe.


Signal (25031 bytes)

Das Formsignal ist der letzte Vertreter der alten Art.
Die Nebenbahngesellschaft hat noch nicht auf neuere Technik umgestellt. Hier im Bahnhof Bad Ottingen ist es ein beliebtes Fotomotiv, da nicht mehr viele von den alten Signalen in Betrieb zu finden sind.


Signal (25031 bytes)

Das Blocksignal aus Richtung Westen kommend, im Hintergrund ist die Signalbrücke zu sehen.
Von links kommend die Nebenstrecke eines anderen Unternehmens, das die Haupttrasse kreuzt.


Signal (25031 bytes)

Die Signale der Ostausfahrt, rechts der alte Güterbereich, 2 Lichtsignale sind außer Betrieb und mit X als nicht mehr in Betrieb gekennzeichnet.
Der ganze Gleisbereich wird lange nicht mehr benutzt, weil die Bahn das Stückgut an die Straße verloren hat. Die Gleise stehen zur Demontage an …
Die Langsamfahrt gilt eigentlich für Gleis 2, warum fährt denn jetzt die V 200 aus ?

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