Umbau V60 – Kondensatoren zum Glockenanker als Schwungmasse

Format 1210 (EIA Code)                  =  3,2mm × 2,5mm

Nach dem Einbau des neuen Glockenanker-Motors mit seiner Messing-Halterung machte ich mich nun an die Umsetzung von Kais “Schwungmasse”.

Kondensatoren müssen im Regelfall polrichtig eingesetzt werden, nicht aber Schichtkondensatoren aus Keramik.
Diese gibt es auch mit großer Ladefähigkeit in kleinsten Bauformaten.
Kai hat auf seiner Seite welche verlinkt, die mir aber zu teuer waren. Bei einem Onlineversteigerer fand ich einen einzigen Anbieter der passende zu besseren Konditionen im Angebot hatte.
Sie sind auf dem Bild links zu sehen.

 

Bislang hatte ich zu solchen Bauteilen keinerlei Kontakt. Daher hatte ich keine Idee wie viele ich in die kleine Lok einsetzen musste um eine Wirkung zu erreichen.

4 Kondensatoren

Einen ersten erkennbaren Effekt hatte ich ab drei eingesetzten Kondensatoren.
Jeder weitere macht sich positiv bemerkbar.
Bei dem nächsten Umbau einer V60 würde ich von Beginn an darauf achten, dass sie in einer Linie dicht beieinander liegen, damit eine Ebene für die Bestückung ausreicht.

6 Kondensatoren

Aus Platzgründen entscheide ich mich für sechs Stück, die auf der Strecke einen schönen Effekt bringen.
Der Einbau gestaltet sich nicht weiter schwierig.
Ich habe mir gleich welche nachbestellt 😎

Chassis und Gehäuse

Da ich den Platz sehr großzügig ausgenutzt habe, muss ich das Gehäuse etwas ausfräsen damit die zweite Reihe unter die Haube passt.
Um einen Kurschluss zu vermeiden, isoliere ich die Bauteile und das Lokgehäuse mit Farbe.

Da bewegte Bilder mehr sagen als viele Worte, habe ich die kleine Lok ohne und mit Kondensatoren über meine Teststrecke fahren lassen und das Ergebnis gefilmt.

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