Motorisierung meiner Gleisstopfmaschine

Das Löten von Ätzbausätzen empfinde ich als eine schöne Arbeit und habe viel Spaß daran.

Das Ergebnis ist stabil und wertig. Die Gleisstopfmaschine war nur auf den ersten Blick etwas komplizierter und anspruchsvoller. Aber der rollfähige Bausatz machte Lust auf mehr.
Kann man so ein kleines Gefährt in der Spur Z motorisieren ohne das es später klobig aussieht?

Man kann 😎

Hier in etwas weniger Bildern, der Bau meiner zweiten, aber motorisierten Gleisstopfmaschine.

Im ersten Schritt ging es mir darum, wie weit ich den Shorty verkleinern kann, um ihn in einer der Kabinen zu verstecken.
Durch Bastelralle bin ich an einen Miniatur-Motor gekommen, den ich anstelle des Originalmotors von Rokuhan in das Fahrwerk setzen wollte.
Durch die Verwendung des kleinen Motors ergibt sich eine enorme Platzersparnis.
Nach einigen Tests traute ich mich dann, das Kunststoff Fahrwerk so weit zu kürzen, dass nur noch die Halteklammer für die Motorfixierung erhalten blieb. Damit der Motor sauber in die Zahnräder eingreift und nicht mit der Schnecke darüber rutscht, habe ich ihn später zusätzlich verklebt.

Den kleinen Motor online kaufen:
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Das bereits gelötete Chassis war im Bereich der großen Kabine nur so weit fertig gestellt, dass ich den Motorshorty gut einpassen konnte, um abzumessen wo noch was entfernt werden musste.
So näherte ich mich langsam dem optimalen Maß.
Erste Fahrtest ergaben eine schlechte Stromaufnahme des Gefährtes, aber das ist typisch für die Shortys und stellt kein Problem dar.
Um Abhilfe zu schaffen, füllte ich das Modell ordentlich mit Blei auf. Ich nutzte den Bereich unter meinem Z-Otti Logo.
Mit Dachdeckerblei erhöhte ich das Gewicht so um stolze 10 Gramm, dadurch erreichte ich eine optimale Stromaufnahme.
Nachdem die Fahreigenschaften und die Optik des des Motors in dem angetriebenen Shorty meinen Vorstellungen entsprachen, finalisierte ich das Modell. Die Unterschiede zu dem “nur” rollfähigen Modell waren minimal.
An der motorisierten Gleisstopfmschine habe ich natürlich mehr Spaß, als an der zuerst gebauten die “nur” rollfähig ist.

Ein Video ist hier natürlich Pflicht, um den Werdegang und die Laufeigenschaften des Modells aufzuzeigen:


Hier ein Video der Vorbildmaschine bei der Arbeit:

Ein Kommentar:

  1. Karl Heinz Kisslich

    Hallo,
    die Motorisierung finde ich klasse. Schön wäre es, wenn du die Bilder ev auf etwas vergleichbaren machst, Millimeter Papier oä.
    Verfolge gern deine Arbeiten.
    Bin selber an einem Diorama dran 1:160, wird fürs Heimatmuseum Steinbrück Mühle um 1925, gibste das ein, erklärt sichs von selber,
    Da habe ich in echt Holz diverse Handwagen, Milchrampe, Taubenschlag usw erstellt
    Gruß Karl Heinz

    Antwort von Otti:
    Hallo Karl-Heinz,
    ab und zu denke ich daran auf Millimeterpapier zu fotografieren:
    https://zotti.lena-johannson.de/wp-content/uploads/2021/11/GSM-Millimeterpapier.jpg
    Das ist allerdings die Variante ohne Motor.

    Gruß Otti

    Tolles Projekt das du da angehst:
    https://www.saechsische.de/altenberg/jetzt-geht-es-um-genauigkeit-steinbrueckmuehle-5274420-plus.html

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