Henschel DE2500 Finale

Beim Bau der Henschel DE2500 hatte ich am Ende nicht alles fertig gemacht, da mir die erforderliche handwerkliche Erfahrung fehlte.
Die habe ich inzwischen bei anderen Projekten sammeln können.
Was fehlte noch?

  1. Die Decals schimmerten silbrig
  2. Der Antrieb musste fertiggestellt werden

Zu 1.
Das silbrige Schimmern der Nassschiebebilder kam daher, weil ich sie direkt auf matten Lack geklebt hatte. Besser ist es, die Lok vorher mit glänzendem Lack zu überziehen. Nun besitze ich inzwischen ein Produkt, das mir nachträglich geholfen hat, dieses Problem abzustellen: Lux Druckentferner DLE-90.
Damit konnte ich trotz einer Schutzlackschicht alles noch einmal anlösen und die mikroskopischen Lufteinschlüsse beseitigen. Ich habe die Flächen einfach satt mit dem Produkt eingestrichen und nach kurzer Wartezeit das Nassschiebebild angetupft. Seitdem ist das Schimmern, das vorher aus einigen Blickwinkeln recht kräftig war, nicht mehr vorhanden.
Ursprünglich wollte ich mit dem Produkt alles anlösen und entfernen, aber als nach der kurzen Wartezeit der Decklack angelöst war, konnte ich schon erkennen, dass sich dieser Prozess auch positiv auf das Nassschiebebild auswirkte. Hurra! 😀
Erstaunlicherweise sieht man hier nicht einmal mehr die Kanten, das war nicht zu erwarten, super.

Zu 2.
Das Fahrwerk hatte ich seinerzeit verlängert, aber keine Möglichkeit den Antrieb umzubauen. Das konnte ich nun auch erledigen. Ich habe mit neuem Werkzeug und Material die Zahnräder, Wellen und Schnecken angepasst, und nun läuft sie wieder – und das mit dem Originalmotor. Den ersetze ich aber unter Umständen doch noch einmal durch einen Glockenankermotor. Das mache ich schlussendlich von den dauerhaften Fahreigenschaften abhängig.

Der eigentliche Baubericht ist hier zu finden -> Link

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