2018 Altenbeken

Ich bin mit diesem Bericht etwas spät dran, aber es ist ja bekanntlich nie zu spät …

Die größte aller Ausstellungen in der Spur Z, war im April 2018 wieder ein tolles Ereignis und einer meiner Jahreshöhepunkte.

Die Reiserei mit dem Mopped nach Altenbeken war nicht so optimal, knapp 400 km bei Temperaturen teilweise um 5,5°C machten keine Freude, genauso wie 2 Stunden Dauerregen bei der Anreise.
Aber egal, es hat sich absolut gelohnt.

Neben vielen Börsianern und Händlern sind für mich die Kleinserienhersteller am interessantesten und gaaanz wichtig natürlich die vielen Besucher aus der Z-Szene, die man nur bei solchen Ereignissen wieder trifft.

Etwas schade finde ich, dass dort einige Anlagen quasi als Dauerausstellung zu finden sind. Aber es waren auch wieder viele neue Dioramen, Module und Anlagen zu sehen.

Einen kompletten virtuellen Messerundgang spare ich mir. Aber von Modulen und Anlagen, die mich begeistert haben, zeige ich doch einige Bilder.

Bei den Kleinserienherstellern haben mich die Bäume von Phillip Meyer (Avantgarde Modellbau) begeistert. Bei Laubbäumen sind viele bei der Herstellung auf der Höhe der Zeit, hier sei besonders Rita erwähnt, die auch ausstellte. Aber bei den Nadelgehölzen fand ich seine Exponate noch einen Tick besser als die der Konkurrenz.

Könnte ein Vorbildfoto sein … so sieht es auch in Wirklichkeit aus …
Klasse!
Weide mit „echtem“ Stacheldraht.
Einige Aussteller kamen extra aus Polen, um ihre Anlagen und Artikel zu zeigen.
Links ist die Zutat von kkpmo für selbstfahrende Autos zu sehen.

Rechts ein Eigenbau Trafohaus .

Die Ravenna Kreisbahn mit extrem vielen Details und liebevollen Szenen hat mir gut gefallen.
Der Bahnhof Meiseberg
Der Museumsbahnhof Almstedt-Segeste von Jürgen Wagner besticht nicht nur durch handwerkliches Geschick, sondern auch technisch durch eine aufwändige Eigenbau -Steuerung
Unser treuer Aussteller von der Insel war natürlich auch wieder dabei, Graham aus England vom Z Club (GB)

Auch aus Italien waren Modellbauer angereist, um ihre Exponate zu präsentieren, und das sogar mit Wohnzimmerfeeling …

 

„Die Rache der Br89“ — hat Ulli G. für uns bereitgehalten.

Da die kleine Lok sonst immer von der Walnuss verschlungen wird, hat er bei diesem Schaustück einfach den Spieß umgedreht.
Sehr witzige Idee, wie ich finde.

 

Von Hagen S. gab es Neu-Hagen zu sehen:

Manfred F. war mit einigen Kleinstanlagen im Guckkastenformat zugegen. Liebevolle Szenen und Detailreichtum machen dem Betrachter Spaß.

2019 wird auch er in Bad Schwartau ausstellen, und zwar eine kleine Schweinerei, lasst euch überraschen 😎

Götz G. hat wieder einige Serien-Lkw gesupert und in Szene gesetzt.
Sein „Schaukasten“ wird so von Ausstellung zu Ausstellung immer detailverliebter und realitätsnäher.
Karl Sinn war auch wieder mit einem Exponat vertreten.
Das Thema versprühte seinen großen Reiz eventuell gerade deshalb, weil es eine Region außerhalb Europas darstellt.
Jürgen Tuschiks „Flaggstone East Terminal“ konnte ich dieses Mal erstmals in natura bewundern und freue mich auf ein Wiedersehen in Bad Schwartau 2019

 

 

Bei Jörg Erkel gab es die neuen Brückenbögen aus Karton von Archistories zu sehen.

Jörg wird in Bad Schwartau 2019  auch eine Neuigkeit zeigen können.

Bei Artitec gab es diese tollen hochdetaillierten Fahrzeuge und das Zubehör zu sehen und kaufen. Das Ganze zu wirklich fairen Preisen.

 

Claudius Veit, Inhaber der Firma Velmo, hat wieder sein volldigitales Containerterminal gezeigt, auf dem die Kranbrücken tatsächlich die Überseecontainer von den Tragwagen auf die LKW laden können, und die LKW ausdauernd ihre Kreise auf dem Gelände ziehen.

 

Horst, der Erdbeermann aus Hamburg, zeigte eine Gartenbahn in der Spur Z, das ist schon sensationell klein.

Daneben noch eine Spezialität von ihm, umgebaute Elektroartikel, hier eine alte Jukebox mit einem Waggon in unserer Spurweite auf einem Schienenkreis.
Auch Horst wird 2019 in Bad Schwartau ausstellen, besonders schätze ich bei ihm, dass die Kinder alles anfassen und auch den Trafo bedienen dürfen. Das ist klasse, denn den Kleinsten reicht „nur Schauen, nichts anfassen“ absolut nicht aus.

 


Der Berliner Stammtisch ZIST1 zeigte eine im Forum ZFI heftig umstrittene Szene: Einen Starfighter, der in ein Haus gestürzt ist. Dazu hängt der Pilot, der sich samt Schleudersitz retten konnte, im Kirchturm. Die Feuerwehr ist gerade dabei, ihn da runterzuholen ..
Viel Aufregung um eine Darstellung, die Kinder so auch gezeigt hätten.

 

 


Natürlich gab es eine ganze Menge mehr zu sehen als ich hier vorführe, aber wenn ich alles zeigen würde, wäre gleich das Internet voll 😉

Ich hatte tagsüber schon superklasse Gespräche auf der Ausstellung, am Samstagabend wurde in Bad Driburg, erst in großer, dann in gemütlicher Runde, bei einem oder mehreren Kaltgetränken alles noch einmal besprochen, und gegen 2:30Uhr bat man uns dann freundlich, Feierabend zu machen …

 

Tschüss bis 2020

 

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