BR 18


Blick über den Hamburger Hafen,
Diverse Heißluftballone fahren mit uns …

Das Frank Muschalle Trio

Axel Zwingenberger mit seinem Bruder Torsten.

BR 18 in 220/1 in Roco Rot

Halbzeit, die Lok
wechslt die Seiten

Beschriftung auf „OST“

Abenddämmerung über
dem Containerterminal

Im Bahnhof Altona

Beschriftung im Detail

Rocos Part

Das Buch ….
Boogie Woogie Express

Bei dieser Begegnung handelte es sich um die Einlösung eines Gutscheins vom vorherigen Weihnachtsfest. Die Einlösung fand am 08.Mai.2004 statt.Inhalt dieses Gutscheins war eine Tour mit der BR 18 in 220/1 in Roco Rot.
Im Schlepp hatte sie die alten Salonwagen von Erich Honecker.
Die waren mit 2 Speisewagen und 2 Konzertwagen ausgerüstet.
Jedenfalls für diese Tour.
Die vierstündige Fahrt war zur einen Hälfte Konzert und zur anderen Hälfte Schlemmerorgie 🙂 .

Abfahrt war um 18:36 Uhr in Hamburg Altona.
Die Strecke führte durch das riesige Hafengebiet Deutschlands schönster Großstadt.
Nebenbei sei erwähnt, dass auch gerade Hafengeburtstag gefeiert wurde.
Somit konnte die schnellste betriebsfähige historische Dampflok ihr Tempo nicht unter Beweis stellen.

Das Konzert teilten sich:

  • das Frank Muschalle Trio:
    Ostfriese Frank Muschalle am Flügel, der Schweizer Daniel Gugolz am Contrabaß und Österreicher Peter Müller am Schlagzeug.
  • In Teil 2 spielten der unangefochtene Meister des Boogie Woogie Pianos Axel Zwingenberger mit seinem Bruder Torsten.

 

Zugegeben, normalerweise ist das nicht die Musik, die mir die Gänsehaut den Rücken rauf und runter laufen lassen würde.
Aber so lifehaftig und hautnah hat das schon was.

Das Publikum war auch nicht so fürchterlich männerlastig,
wie es sonst auf Eisenbahnveranstaltungen der Fall ist.
Es waren durchaus reichlich weibliche Anhänger dieses Musikstils vorhanden, die während der Aufführung auch richtig mitgingen.
Es wurde sogar getanzt, obwohl dafür nicht wirklich viel Platz war.
Wenn man der Musik so direkt ausgesetzt ist, macht es aber auch Spaß und man geht mit.
Die Ladies in dem Zug waren meist der gleiche Jahrgang wie die Dampflok (hihi garstig :), hingen dem Meister der Tasten aber auf den Fingern, wenn diese über das Piano flogen.
Somit war das Publikum durchsetzt von Musik- und
Bahnfreunden oder auch beidem ;-).

Die Fahrt durch den Hamburger Hafen war nicht unspannend,
da man die Stadt aus dieser Perspektive sonst nicht erleben kann.
Aufgrund des Hafengeburtstages gab es dann noch reichlich zusätzliche Augenschmäuse zu sehen.
Eine Staffel von mindestens 10 Heißluftballons,
einen Zeppelin und auf dem Rückweg im Dunklen konnte man ein Feuerwerk über der Stadt bewundern.
Für mich war es mal etwas absolut Neues, aber auch sehr Schönes.

Darauf aufmerksam sind wir, meine Freundin und ich,
durch das Buch von Axel Zwingenberger „Vom Zauber der Züge“ geworden.
Aber das kennt vermutlich eh jeder. Inhalt neben vielen klasse Fotos 2 CD’s.
Eine mit seiner Boogie Woogie Musik und eine voll mit den Sound’s alter Dampfriesen.

Schön gemacht. Absolut empfehlenswert.

 

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