Chemnitz 2017

Vom 13. bis 15. Oktober 2017 fand in Chemnitz eine große Modellbahnausstellung unter Beteiligung der Eisenbahnfreunde Bad Schwartau statt.

Mit unserer recht großen Modulanlage waren wir ein echter Magnet in der Ausstellungshalle, in der ansonsten noch viele Flächen frei blieben.
Fand man im Foyer die Händler, so waren in der Halle mit wenigen Ausnahmen nur die Anlagen von Vereinen und Einzelpersonen zu finden.
Neben uns stellten einige Freunde aus Chemnitz ihre Kleinodien in der Spurweite Z aus.

Wir hatten in Chemnitz ein tolles Publikum!
Trotz fehlender Absperrungen gab es keine Kinderhände auf der Anlage, dafür viele sehr interessante und ausgesprochen fachkundige Gespräche.
Nach meinem Eindruck konnten wir im Z-Bereich fast mehr Besucher begeistern, als die anderen Stände in der Halle. Für uns hat sich der weite Weg in jedem Fall gelohnt.
Schade war, dass aufgrund des guten Wetters ca 3000 Besucher weniger kamen, als im Vorjahr. So waren es ca 4500 Besucher an den drei Tagen.

An dieser Stelle kommt mein virtueller Rundgang um unsere Modulanlage:

Unser großes Wendemodul mit vier Speichergleisen, gebaut und betreut von Ulli. Hier wird das Rollmaterial aufgegleist und während des Betriebs geparkt.
Dazu ist es der Treffpunkt aller Standmitglieder.
Links, etwas versteckt, ist in einer kleinen Vitrine der Nachbau unseres Vereinshauses, des Stellwerks ‚Sn‘ zu sehen.
Über die drei Buntekuhmodule geht es in die Waldkurve.
Der geschwungene Streckenverlauf und eine dichte Szenerie laden zum Verweilen ein.
Leider wird es diese Module nicht mehr im Verbund mit den anderen geben, da Ulli alles digitalisieren wird, und sie dann nicht mehr mit dem Rest kompatibel sind.
Die Waldkurve mit Funkturm, Feldern auf denen zurzeit Heu getrocknet wird. Hier passiert gerade das doppelte Lottchen (V36) das Modul mit einigen Personenwagen.

 

Das Bahnhofsmodul stellt bahntechnisch das Herz der Modulanlage dar.
Hier werden, da wir analog fahren, die Abstände der Züge korrigiert und langsame Einheiten zwischengeparkt, damit schnellere Einheiten passieren können. Somit ergibt sich für die Besucher im Idealfall ein abwechslungsreicher und interessanter Betrieb.
Noch einmal der große Bahnhof im Mittelpunkt der Anlage mit sieben Durchgangsgleisen und einem Stumpfgleis. Dahinter ist das kleine Modul Kleinensee zu sehen, das sich gestalterisch nahtlos anfügt.
Eggis Kurve und Franzis Reiterhof gefolgt vom dem Museumsmodul von Peter Kahl, an dem Eggi gerade Dienst am unteren autonomen Hafenbereich schiebt.
Je mehr sich bewegt, desto mehr Besucher interessieren sich für eine Anlage …
Heidis große Brücke, die nach dem Vorbild der Hammer Brücke bei Neuss von dem MiWuLA-Brückenbauer Gaston Burkhardt aus Holz nachgebaut wurde.
Peter und Niels kontrollieren und regulieren hier gerade den Ablauf des Zugbetriebs. Das ist nötig, da die gleich folgende Wende keine Stoppstrecke hat, und die Züge dort einfach durchfahren.
Der Abschluss an dieser Seite der Anlage findet durch ein kleines Wendemodul statt.
Damit die Zuschauer wissen, wer wir sind, und woher das alles kommt, gibt es außerdem eine Infotafel unseres Vereins.
Hier ein Blick von der Galerie in den linken Bereich der Ausstellungshalle Und hier die Sicht von oben auf den zentralen Bereich der Halle. Gut sehen, dass noch ausreichend Platz für weitere Aussteller vorhanden wäre … Blick von unserem Stand in die Halle. Es hätten gerne mehr Besucher sein dürfen.

Am Aufbautag haben wir die noch vorhandene freie Zeit genutzt, um uns die Stadt anzusehen. Dazu gehört natürlich auch das denkmalgeschützte Eisenbahnviadukt, um das gerade ein Streit entbrannt ist. Abriss oder Sanieren. Wir sind für Sanieren, die Brücken in Lübeck sehen deutlich schlimmer aus und werden saniert, zum Glück.
Bei der Reise durch die Stadt ist uns aufgefallen, dass hier vermutlich gerne international gegessen wird. Restaurants mit heimischer Küche waren kaum zu finden. Daher sind wir dann doch in der Nähe unseres Hotels an der Messe eingekehrt.
Der Kontakt zu den heimischen Zettlern lag uns am Herzen. Das war besonders schön am Freitag, als Schorsch und Willi mit Frau uns begleitet haben.
Schorsch hat die ganze Truppe bestens unterhalten. Egal ob als Hochzeitsantragssteller, als Hochzeitstanzlehrer oder später als Servicekraft. Nach den ganzen anstrengenden Tätigkeiten muss man sich natürlich bei einem kleinem Bierchen erholen, so auch Schorsch. 😉  Als er das Bierglas serviert bekam, war selbst er überrascht, aber die Servicekraft des Restaurants hatte auch reichlich Humor!

Später wurden noch sämtliche mitreisenden Damen mit Rosen und anderen Blumen verwöhnt. Wir hatten unseren Spaß, wirklich köstlich.

 

 

 

 

2 Kommentare:

  1. Danke Otti, für diesen sehr schönen Chemnitz Bericht und ich kann alles nur Bestätigen das Wochenende war der Hammer. Mal sehen wann wir da mal wieder hinfahren oder wann wir mal wieder Schorsch und Willi wieder sehen.
    Gruß Eggi

  2. Sehr schöner Bericht. Da wird man ja echt neidisch, nicht dabei gewesen zu sein ;-).

    Gruß, Jörg

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